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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Konzert: Zauberhafte Klänge mit dem feuchten Finger

14.01.2019

Ganderkesee Mit ungewöhnlichen Instrumenten trat das Ensemble „Mosaic Coelln“ am Samstagabend in St. Cyprian und Cornelius in Ganderkesee auf: Laute, Gambe und Glasharmonika, historische Instrumente des Barock. Mehr als 100 Zuhörer bestaunten die tragenden, reinen Klänge, welche durch die bekanntermaßen hervorragende Akustik der Kirche bis in den hintersten Winkel unterstützt wurden.

Auf dem Programm standen Werke bekannter Barockkomponisten wie Telemann, Bach, Scarlatti und Vivaldi, ebenso weniger bekannte Namen wie Selma y Salvadere, Antoine Forqueray und Gaspar Sanz. Die Werke wurden teilweise vom Ensemble bearbeitet, um der außergewöhnlichen Instrumentierung gerecht zu werden.

So wunderte es nicht, dass die drei international bekannten Solisten das Publikum sofort in ihren Bann zogen. An der Barockgitarre sowie der Theorbe, einer sehr großen Laute mit einem zweiten Wirbelkasten, unterstützte Klaus Mader als Accompagnato (Begleiter) die anderen und spielte bei mehrstimmigen Werken seinen Part ebenso solistisch und wohlklingend wie sein aus Ganderkesee stammender Kollege Claas B. Harders an der Viola da Gamba. In einem Solostück für Gambe konnte Harders in voller Virtuosität beeindrucken und spielte sowohl den rhythmischen Bass als auch die Melodien und Koloraturen auf einem Instrument, das wie ein ganzes Ensemble klang.

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Besondere Aufmerksamkeit galt der Glasharmonika, von Friedrich Heinrich Kern als Vertretung für den verhinderten Philipp Alexander Marguerre meisterhaft gespielt: Sie übernahm den melodiösen Part im Programm, bei vielen Werken die Violine ersetzend und ebenso virtuos eingesetzt. In einem Gestell befanden sich Glasröhren in verschiedenen Längen, welche mit einem feuchten Finger angestrichen wurden, so wie man es zuhause gelegentlich mit einem Weinglas probiert hat. In der Harmonie als auch im Solopart verzauberte dieser wunderschöne Klang die Zuhörer auf Anhieb und das Konzert hätte gerne länger dauern dürfen.

Entsprechend war der Zuspruch beim Applaus, es gab zwei Zugaben. Im Anschluss durfte das Publikum die Instrumente, besonders die Glasharmonika, aus der Nähe betrachten, was rege genutzt wurde. Erstaunen auch bei der Organisatorin Dr. Wiebke Steinmetz (regioVHS): Die Programmzettel waren schon zu Beginn komplett vergriffen und alle nahmen sie mit nach Hause – als Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Konzertabend.

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