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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Poetry Slam In Ganderkesee: Ein bunter Mix aus Bühnenpoesie

25.11.2019

Ganderkesee Trotz etlicher krankheitsbedingter Ausfälle konnte der fünfte Poetry Slam im Kulturhaus Müller stattfinden: Dank eines Aufrufs im Internet holten die Moderaten Simeon Buß und Sebastian Butte am Freitag fünf sehr unterschiedliche Wortkünstler auf die Bühne.

Zur Einstimmung und außerhalb der Wertung referierte Joshka Kulty aus Delmenhorst über Ferienjobs. Aus Hildesheim brachte Anouk Lou Falkenstein dann einen Liebesbrief an die Liebe selbst mit und entfaltete im Kulturhaus eine schwärmerische, bildhafte Poesie. Auch der zweite Beitrag, ein Schöpfungsgedicht, hatte die Liebe zum Thema.

Lehrerbriefe, Literatursendungen und Lebensgefühl

Der Neu-Bremer Kolja Fach schlug mit seinem Brief eines Lehrers an unerträgliche Eltern dann lustigere und derbere Töne an – das erste „Ficken“ des Abends sorgte für erstaunte Erheiterung. In der zweiten Hälfte legte Fach mit einer fiktiven Literatursendung nach, die Volksmusik untersuchte und dabei kräftig gegen volkstümliche Peinlichkeiten austeilte.

Sven Hensel aus Bochum brachte die vielfältigste Darbietung des Abends auf die Bühne. Sein Stück über das „blue“ sein – was sowohl traurig als auch beschwipst sein bedeuten kann – fing mit Bierwitzen an, ging in dem Kampf gegen ein apathisches Lebensgefühl über und und endete mit dem Twist, dass der Erzähler schon längst tot ist. Dem folgte ein Text über Rechtfertigung: „Ich bin keine Diagnose!“, sagte, sang und rappte Hensel energetisch.

Ernste Themen wurden am besten bewertet

Aus Nordhorn hatte Theresa Sperling „Rockstars“ mitgebracht, ein Stück, das mit und über eine BBS-Schülerin entstand, die mit 16 Jahren schwanger wurde. Ernst blieb sie danach mit einer Breitseite gegen den Hohn älterer Generationen gegenüber einer engagierten „Greta“-Jugend.

Als Kontrahenten für den Preis des Abends nominierten die Ganderkeseer Sven Hensel und Theresa Sperling, die sich schlussendlich in einem Text „über das, was man nicht fragen darf“, Großeltern als Bürger im Dritten Reich, als Gewinnerin gegen Hensels Ein-Mann-Show zum Kennenlernen durchsetzte.

Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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