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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Speisen Und Rezepte Aus Ganderkesee: Festessen mit Ente und Raclette

19.12.2018

Ganderkesee Der Rotkohl für das Festessen am zweiten Weihnachtstag ist bereits fertig. Elisabeth Westphal macht ihn meistens selbst: Die stellvertretende Vorsitzende des Landfrauenvereins Ganderkesee hobelt ihn mit der Küchenmaschine und dünstet ihn dann mit Schweineschmalz und Boskopäpfeln an. Außer Salz, Pfeffer, Essig und einer mit Nelken und Lorbeerblättern gespickten Zwiebel kommt auch ein Hauch Weihnachtsgeschmack dazu: „Ich gebe etwas Lebkuchengewürz hinein. Das schmeckt sehr angenehm“, sagt die 55-jährige Landfrau.

Traditionelles Gericht

Bei Elisabeth Westphal und ihrer Familie steht gutes Essen an den Feiertagen hoch im Kurs. Der Rotkohl ist für den zweiten Weihnachtstag bestimmt. Dann bereitet die Landfrau aus Habbrügge für ihren Mann, die beiden erwachsenen Kinder und die Schwiegereltern ein traditionelles Weihnachtsessen zu. Es gibt Ente, dazu Pflaumen in Sherry und Kartoffelklöße. Der Teig dafür kommt allerdings aus dem Kühlregal: Er sei sehr gut, sagt Elisabeth Westphal. „Man muss sich nicht noch mehr Arbeit machen und alles selber machen“, lautet ihr Tipp fürs Fest. An den anderen Tagen geht es bei der Familie deshalb auch etwas weniger aufwendig zu: Am Heiligabend gebe es eine Fischplatte, und am ersten Feiertag steht mittags Hawaii-Toast und abends Raclette auf dem Speiseplan.

Das Gericht, bei dem Gemüse und Fleisch in kleinen Pfännchen gebraten und zum Teil mit Käse überbacken werden, ist auch bei Claudia Kay und ihren Eltern beliebt. Für die Oecotrophologin aus dem Regionalen Umweltzentrum Hollen, die Vegetarierin ist, stellt Raclette eine gute Alternative zur traditionellen Weihnachtsgans dar. „Früher gab es zu Weihnachten immer die Frage, was machen wir für Claudia“, sagt die 29-Jährige. Inzwischen esse die Familie sehr gerne Käsefondue oder Raclette. „Da finden alle etwas, auch die, die Fleisch lieben.“ Dazu gebe es dann einen Salat und verschiedene Dips. Claudia Kay mag das Raclette besonders gerne auf Schweizer Art – mit Kartoffeln und würzigem Käse.

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Einkaufen mit Plan

Damit nach Weihnachten nicht zu viele Lebensmittel im Müll landen, rät die RUZ-Mitarbeiterin dazu, nicht zu viel einzukaufen. Wichtig sei, mit Plan an den Einkauf heranzugehen. „Man sollte genau überlegen, was man wirklich isst.“ Schließlich gebe es außer den Hauptmahlzeiten oft auch noch Kuchen, Plätzchen und Schokolade. Wichtig sei, das Essen realistisch einzuschätzen.

Diese Aufgabe wird zu Weihnachten auch gerne einem erfahrenen Gastwirt überlassen. Olaf Sievers, Inhaber des Gasthauses „Zur Linde“ in Grüppenbühren, baut am ersten und zweiten Feiertag ein großes Büfett für seine Gäste auf: Ente, Gans und Wild, Salzkartoffeln und Klöße, Rotkohl sowie andere Gemüse und Salate stehen dann bereit.

Früh ausgebucht

Die Gäste haben bereits vor längerer Zeit reserviert. „Wir waren sehr früh ausgebucht“, sagt Sievers. Der Koch und sein Team versuchen, so viel wie möglich vorzubereiten. Allerdings möglichst nicht an Heiligabend: „Für mich ist Heiligabend der Familientag“, sagt der 45-jährige Vater von zwei Söhnen. Dann werde der Baum hereingeholt und geschmückt. Außerdem wird abends zusammen gegessen. Damit hält es Sievers wie Elisabeth Westphal und Claudia Kay: „Es gibt Raclette, weil das gut vorzubereiten ist.“

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