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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Partyband „Line Six“ gibt das Mikro ab

23.02.2019

Ganderkesee /Stenum Nach fast zehn Jahren und mehr als 750 Auftritten in fast gleichbleibender Besetzung sind die Tage jetzt gezählt. Die Partyband „Line Six“ um den Ganderkeseer Sänger René Sklorz (38) löst sich auf. Die nächsten vier Auftritte werden die letzten sein – und die finden fast alle in Ganderkesee statt.

„Wir hatten schon ’ne wirklich geile Zeit“, sagt René Sklorz, der bis 2013 als Schlagzeuger in der Band spielte. Er selbst war es, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung, der so etwas wie den Stein des Anstoßes zur Auflösung lieferte. „Ich habe immer gesagt, dass ich mit 50 nicht mehr bei einer Partyband auf der Bühne stehen werde.“ Und als sich im vergangenen Jahr die Möglichkeit ergab, von der Selbstständigkeit als Musiker, Veranstaltungsplaner und -techniker wieder in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln, ergriff der gebürtige Delmenhorster, der seit einigen Jahren in Ganderkesee wohnt, die Chance.

Trennung ohne Streit

„Es gab aber deswegen keinen Streit oder so“, betont er. Die weiteren Bandmitglieder hätten überlegt, ob sie mit neuem Sänger weitermachen. Alle seien dann aber zu dem Schluss gekommen, nach fast genau zehn Jahren Bandgeschichte einen sauberen Schlussstrich zu ziehen. „Zehn Jahre sind für eine Partyband schon eine lange Zeit“, sagt René Sklorz. Vor allem, weil die Band immer neue Lieder einstudiert habe, um auch stets den neuesten Musikgeschmack zu treffen. „Wir haben in der Szene schon ziemlich weit oben mitgespielt“, ist sich der Sänger sicher. Und die Fans scheinen ihm Recht zu geben: Als bekannt wurde, dass „Line Six“ sich auflöst, stiegen die Kartenverkäufe für die verbleibenden Konzerte noch mal deutlich.

Die letzten Auftritte

Und so werden René Sklorz und Sarah Vogelberg (beide Gesang), Tim Vogelberg (Gitarre), Marco Stubbemann (Schlagzeug), Frank Wilken (Bass) und Christoph Matysiak (Keyboard) an diesem Samstag in Neubruchhausen ihr letztes Konzert außerhalb der Gemeinde Ganderkesee geben. Die letzten drei Auftritte finden dann am Faschingssamstag, 2. März, und am Rosenmontag, 4. März, im Narrenzelt statt sowie am 9. März stehen „Line Six“ bei der Kohlfahrt des Hotels Backenköhler ein letztes Mal auf der Bühne.

Wer jetzt bekannte Namen vermisst: Sarah Vogelberg ist für Sängerin Irina Rudi, die bereits im November die Band verließ, eingesprungen. Tim Vogelberg übernimmt seit September den Platz von Gitarrist Richy. „Sarah hat sich innerhalb von zwei Wochen alle Texte angeeignet und macht das wirklich sehr, sehr gut“, freut sich René Sklorz. So könne man den Abschied noch ordentlich über die Bühne(n) bringen.

Fasching immer Highlight

Apropos Abschied: „Das wird schon emotional“, sagt René Sklorz. Auch deswegen hat sich die Band dagegen entschieden, irgendein besonderes Programm zu entwerfen. „Wir feuern einfach alles ab, was wir haben“, sagt der Sänger. Gerade Fasching in Ganderkesee sei immer „eines der Highlights des Jahres gewesen“, so der 38-Jährige. Seit 2010, so der Sänger, war „Line Six“ immer für das Festzelt gebucht. Aber auch beim Stoppelmarkt in Vechta, beim Freimarktumzug in Bremen oder beim Kramermarkt in Oldenburg war „Line Six“ ein gerngesehener Gast.

Seit Jahren kein Umzug

Das hatte aber auch seine „Schattenseiten“, denn vom Umzug haben René Sklorz und seine Fast-Ex-Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen Jahren eigentlich nichts gesehen. „Wir waren ja schon immer spätestens ab 14 Uhr im Festzelt zum Aufbau“, erklärt er. Aber im nächsten Jahr, da wird er „auf jeden Fall beim Umzug sein“ und das mit „Kind und Kegel“, so der zweifache Vater. Musikalisch wird es für René Sklorz derweil zunächst nicht weitergehen. „Jeder von uns sucht sich seinen Weg“, erzählt er. „Einige werden weiter Musik machen, andere nicht.“

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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