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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Weltgebetstag In Ganderkesee: Blick richtet sich auf Simbabwe

05.03.2020

Ganderkesee Männer sind auch willkommen. Selbstverständlich, obwohl hier und da auf Plakaten oder Prospekten noch immer der Schriftzug „Weltgebetstag der Frauen“ prangt. Längst sprechen die Organisatorinnen aber nur noch vom Weltgebetstag – der von Frauen zwar vorbereitet wird, aber offen ist für alle.

„Bei uns sind immer Männer dabei, und sie kommen gerne“, sagt Susanne Bruns, Pastorin der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ganderkesee. „Bei uns“: Damit meint sie den Weltgebetstag in Ganderkesee, der seit mehr als 50 Jahren überkonfessionell gefeiert wird. Seit Langem besteht ein fester Vorbereitungskreis aus Frauen der ev.-luth. und der katholischen Kirchengemeinde sowie der syrisch-orthodoxen Gemeinde der Aramäer.

Unterschreiben für Schuldenerlass

Zum Weltgebetstag starten die beteiligten Kirchen und Organisationen eine Unterschriftenkampagne. Unter dem Motto „Schulden in Gesundheit verwandeln“ wird in einer Petition die Bundesregierung aufgefordert, Simbabwe einen Teil seiner Schulden zu erlassen.

Simbabwe soll sich verpflichten, die frei werdenden Mittel in Gesundheitsprogramme für die Bevölkerung, insbesondere Frauen, zu investieren. Simbabwe schuldet Deutschland zurzeit 730 Millionen Euro.

Online unterschreiben unter www.weltgebetstag.de/aktionen

Seit Anfang Januar haben sie sich wieder regelmäßig getroffen, um den diesjährigen Weltgebetstag am Freitag, 6. März, zu planen. Gastgeber ist diesmal wieder die syrisch-orthodoxe Gemeinde in ihren Räumen an der Urneburger Straße (ehemals Gasthof Westermann).

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In Ganderkesee wie weltweit in mehr als 140 Ländern läuft der Gottesdienst nach einem einheitlichen Schema ab: Lieder und Texte werden vorgetragen, ausgewählt von Frauen aus Simbabwe, dem diesjährigen Partnerland des Weltgebetstages. Probleme und Konflikte in dem südafrikanischen Land, die besonders Frauen betreffen, stehen im Blickpunkt. Polygamie, Zwangsverheiratung, Gewalt und Unterdrückung prägen immer noch den Alltag vieler Simbabwerinnen. Das Motto des Weltgebetages – „Steh auf und geh“ – soll sie ermutigen.

Der Weltgebetstag im Gemeindezentrum der Aramäer beginnt am Freitag um 19 Uhr. Nach der Feierstunde gibt es Tee und kulinarische Genüsse, die von Frauen der drei Kirchengemeinden zubereitet wurden. „Da freuen sich immer alle drauf“, weiß Pastorin Bruns, „da geht niemand früh nach Hause“. Auch die Männer nicht.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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