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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Jubiläumsumzug: Ganter statt Jungfrauen vornean

20.08.2010

FRAGE: Herr Bergmann, was unterscheidet den Festumzug am kommenden Sonnabend von den Faschingsumzügen?

BERGMANN: Das Wesentliche ist, dass wir kein Eis kratzen müssen. Aber im Ernst: Die Umzüge sind grundverschieden. Am Sonnabend geht es darum, das Leben in Ganderkesee zu zeigen. Die Gemeinde als Veranstalterin hatte deshalb im Vorfeld alle diejenigen angeschrieben, die sich aktiv am Gemeindeleben beteiligen. Beim Faschingsumzug geht es in erster Linie um Lebensfreude.

FRAGE: Dann ist wohl nicht mit Kamelle zu rechnen?

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BERGMANN: Wir gehen davon aus, dass die Zuschauer am Rande andere sind als beim Fasching. Die Leute werden nicht kommen und nach Bonbons, vielleicht auch nach einem Schnaps fragen. Statt dessen wird es vielleicht Brötchen von Tönjes geben.

FRAGE: Was müssen Umzugsbesucher wissen?

BERGMANN: Am Sonnabendmorgen um 11 findet ja zunächst der Festgottesdienst in der Cyprian- und Corneliuskirche statt, danach wird der mittelalterliche Markt vor der Kirche aufgebaut. Ab 13 Uhr und bis etwa 18 Uhr ist dann der innere Ortskern wegen des Umzuges für den Kfz-Verkehr gesperrt. Der Umzug selbst beginnt um 15 Uhr an der Ecke Ring/Mühlenstraße. Die Strecke führt über Grüppenbührener Straße, Wittekindstraße, Lindenstraße und Bergedorfer Straße. Ein Eintritt wird nicht erhoben.

FRAGE: Gibt es eine Ansage?

BERGMANN: Ja, am Start wird ein Turm errichtet, die Ansage übernehmen Reiner Schwarting und ich. Vielleicht wird es noch eine zweite Ansage beim Bodega geben.

FRAGE: Vorm Faschings-umzug wird ja alljährlich gegrübelt, ob sich der Lindwurm wohl in den Schwanz beißen könnte. Ist das diesmal möglich?

BERGMANN: Kaum. Ich habe die Strecke zweimal ausgemessen, erst den Innenkreis, dann den äußeren. Danach habe ich den Mittelwert berechnet – es sind 1312 Meter. Für den Umzug haben sich 32 Gruppen mit 956 Teilnehmern angemeldet.

FRAGE: Es hat ja im Jahr 1960 zur 1100-Jahr-Feier von Ganderkesee schon einmal einen Umzug gegeben. Konnte man von dem lernen?

BERGMANN: Wir haben uns den Film vom damaligen Umzug angesehen. Das war, wie es schon die Bürgermeisterin sagte, eher ein Kulturschock. Was Fahrzeuge und Technik angeht, würde das heute im Museum stehen. Immerhin: Die Teilnehmer waren damals allesamt rank und schlank. Vorweg gingen damals vier Jungfrauen, die die Zahl 1100 trugen. Eine davon habe ich jetzt wiedergetroffen – Ingrid Stolle.

FRAGE: Wer geht denn diesmal vorweg?

BERGMANN: Das wird ein lebender Ganter sein. Die mittelalterliche Gruppe um Peter Mienert wird ihn mitbringen. Diese Gruppe besteht aus 25 Personen und einem Ganter.

FRAGE: Eins zum Schluss: Haben Sie Lampenfieber?

BERGMANN: (lacht) Lampenfieber? Was ist das denn?

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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