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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Garten bietet                     viel Freiraum

03.06.2013

Sannum Gurkensuppe, Blattsalat mit Räucherspeck, Zwiebelfleisch, Panschkraut, Weißwurst in Lebkuchensoße mit Knödel, „Verrückter Hund“ und Honig mit Wodka sowie polnische Biere standen am Freitagabend auf der Speisekarte des „Polnischen Festlichen Abendmenüs“. Einmal mehr hatte der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“ zu diesem geselligen Ereignis für den guten Zweck eingeladen, und doch war an diesem Abend vieles anders als in den Vorjahren.

Der Sektempfang fand für die rund 100 Gäste vor dem neu eingerichteten Senkgarten bei fast sommerlichen Wetter unter freiem Himmel statt. Eine symbolische Ortswahl. Hier begrüßte Vorsitzende Heike Wolters-Becker die Besucher zu einem denkwürdigen Augenblick, denn aus dem Haus Sannum sei nun das Gut Sannum geworden, wie sie erklärte.

„Im Oktober 2010 haben Bewohner und Mitarbeiter des Hauses Sannum gemeinsam in einer Planungswerkstatt den Traum von ,Gut Sannum – Freiraum für alle‘ entwickelt“, erklärte die Vorsitzende. Und weiter: „Der Traum ist umgesetzt. Die Neugestaltung als Ergebnis sehen wir hier ,und natürlich hat sich auch in den Köpfen etwas bewegt: Freiraum für alle, behindert oder nicht.“

Das erste Projekt – die neu gestaltete Außenanlage – ist somit umgesetzt. Das zweite Projekt – der Neubau des Pfle-getraktes – befindet sich im Umbau. Aufgeteilt in vier Gruppen besichtigten die Besucher, darunter auch die Landtagsabgeordneten Renate Geuter, Axel Brammer, Christian Dürr und Karl-Heinz Bley sowie Landrat Frank Eger und Bürgermeister Thorsten Schmidtke, den neuen Senkgarten, aber auch den Rohbau des Pflegetraktes.

Während Sonja Hörster den Garten vorstellte und auch auf die Anlegung von vier Rundwanderwegen hinwies, oblag es Frank Diekhoff und Thorsten Peters sowie Architekt Jörn Haußmann, einen Einblick in den neu entstehenden Pflegebereich mit drei Wohngemeinschaften zu geben. Bis zu 14 Bewohner finden in einer Wohnung Platz. Darauf ist die Bauweise optimal abgestimmt. Auf Korridore oder Ähnliches wurde bewusst verzichtet. Die Grundfläche soll ganz für die Pflege genutzt werden können. Mit Plänen wurde die Aufteilung der Räumlichkeiten beim Rundgang erklärt.

Für optische Abwechslung sorgten die Maskenmänner vom Atelier Blauschimmel (Verein Kunst und Kultur Huntlosen). Musikalisch begleitete Christiane Rudolph auf dem Cello.

Im Anschluss wartete das Büffet im Foyer der Halle. Dafür sowie für die tolle Dekoration bedankte sich Heike Wolters-Becker bei Sabine Bolduan und ihrem Team.

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