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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Geburtstagsfeier verspricht viel Genuss

10.05.2016

Dötlingen Vielseitigkeit zeichnet Ute Bescht als Künstlerin, Dozentin, Designerin und Fotografin aus. Jetzt lebt sie im Dorf Dötlingen. In der Müller-vom-Siel-Kate am Rittrumer Kirchweg in Dötlingen präsentiert sich Ute Bescht offiziell in ihrem neuen Wohnort als Künstlerin mit ihrer Ausstellung „Phantastischer Realismus & Surrealismus # 48“ . Bislang hatte sie in Hockensberg gewohnt.

Am Sonnabend hängte sie in der Kate ihre 18 Arbeiten auf. Eröffnet wird die Ausstellung am kommenden Sonnabend, 14. Mai, 14 Uhr. Dann lädt Ute Bescht zum Umtrunk, Bildergucken, Klönschnack und einem speziellen Geburtstagsangebot ihrer Werke und Drucke ein. „Es fällt an diesem Datum einiges zusammen. Deshalb hatte ich die Idee, alles unter einen Hut zu packen und daraus eine vielseitige Ausstellungseröffnung, Geburtstagsfeier und ein Kennenlernen zu machen.“

„Mit dieser Ausstellung mache ich mir quasi selber ein Geschenk“, sagte sie im Gespräch. Zugleich ist die Schau auch ein Geschenk für die Gäste: Schon das Betrachten der Bilder in Öl/Acryl dürfte ein Genuss für Kunstfreunde sein.

Lieblingswerk und unverkäuflich ist die fragile Abbildung „Portrait of my love“. „Es drückt eigentlich alles über Liebe, Zuneigung und Unvorhersehbares aus.“ Es ist ein verzweigtes Gebäude mitten im Wüstensand. Einige Säulen sind schon verschwunden, an der Konstruktion nagt die Zeit und doch ist das Dach noch immer vorhanden, unter dem sich alles befindet.

Ute Bescht sieht ihre Arbeit als das Leben, in das immer wieder unvorhergesehene Ereignisse eingreifen. Das kann für sie ein Blitzlicht oder eine Idee sein. In der Ausstellung finden sich Szenen, eingefangen aus dem Tagesgeschehen, aus Sagen, der Natur und Finanzen.

Bemerkenswert sind auch die beiden Auftragsarbeiten von bekannten Jazz-Größen wie Mattias Svensson und Jan Garbarek. Zurzeit sind sie nur als Drucke ausgestellt. „Aber zur Ausstellungseröffnung werde ich die Originale hier in der Kate zeigen können“, freute sich Ute Bescht und hofft am kommenden Sonnabend auf viele Besucherinnen und Besucher.