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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Goldene Hochzeit: „Gefunkt hat’s sofort – aber sie ließ mich zappeln“

15.10.2010

SANDKRUG „Gefunkt hat’s sofort – aber sie ließ mich ein wenig zappeln“, erinnert sich Albert Timp daran, wie er Anfang April 1959 seine spätere Frau erobern wollte. „Er war mir sofort sympathisch, aber das habe ich mir nicht anmerken lassen“, erzählt Ingeborg Timp, die ihn an ihrem ersten Arbeitstag in einem Wilhelmshavener Hotel traf. „Bist Du auch neu hier“, hatte der heute 70-Jährige gefragt. Seine ein Jahr jüngere Auserwählte wies ihn aber zunächst nachdrücklich darauf hin, dass es sich wohl erst einmal gehöre, sich mit „Sie“ anzusprechen.

Nach dem ersten Treffen ging aber alles weitere schnell. Am 8. Juli 1959 war das Paar verlobt, standesamtlich wurde am 12. Oktober 1960 geheiratet, kirchlich drei Tage später. Somit steht nun die Goldene Hochzeit an. An diesem Freitag wird im Litteler Krug gefeiert. „Wir haben immer die kirchliche Hochzeit als unseren ,richtigen’ Hochzeitstag gefeiert“, sagt Albert Timp.

Und wenn bei den Sandkrugern gefeiert wird, ist das insbesondere ein Familienfest. Als das Paar 1960 heiratete, war der erste Sohn schon da. In 13 Jahren folgten sechs weitere Kinder – zuletzt Zwillinge. „Wir wollten beide viele Kinder – Albert hatte immer von fünf gesprochen“, sagt Ingeborg Timp. „Am Ende hat sie mir noch zwei auf einmal untergeschoben“, meint ihr Mann schmunzelnd.

Nachdem sie kurz ein Hotel in Ovelgönne betrieben hatten, wurde Albert Timp 1964 zur Bundeswehr eingezogen und blieb dort bis zum Ruhestand. Lange arbeitete er unter anderem in Ahlhorn und Diepholz als militärischer Seelsorger. 1970 zogen der Braker und seine aus Wilhelmshaven stammende Frau nach Sandkrug.

Ingeborg Timp kümmerte sich um die immer größer werdende Familie. Zu den Kindern, zwei Mädchen und fünf Jungs, kamen 14 Enkel und im März 2009 der erste Ur-Enkel. „Heiligabend feiern wir immer bei uns mit im Schnitt 25 Leuten“, erzählt Albert Timp, der ein Faible für Modelleisenbahnen hat. Im Keller steht eine große Anlage, an der er mit Kindern und Enkeln schon unzählige Stunden verbracht hat.

Zudem teilt das Paar den Spaß am Singen. Sie ist als Dirigentin für vier Chöre tätig. Zudem malt sie gerne. Aber am Allerwichtigsten, so die 69-Jährige, sei ihr, „dass wir noch ein paar wunderschöne Jahre zusammen haben und so fit bleiben, wie wir es sind.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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