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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kirche: Gemeinde erfüllt sich Traum

23.12.2013

Dötlingen „Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit, durchbricht die Nacht und erhellt die Zeit“, heißt es in dem Kirchenlied, das Markus Häger auf dem Keyboard zur Einstimmung anspielte und zu dem die Kirchengemeinde den Text sang. Zugleich trugen Konfirmanden das Friedenslicht aus Bethlehem vor den Altar, um dort die Kerzen symbolisch zu entfachen. „Heute wollen wir ein Licht in die Finsternis bringen, sin-gen, Gotteswort hören und den neuen Krippenbau einweihen“, begrüßte Pastorin Susanne Schymanitz eingangs zum vierten Advent.

Ein besonderer Tag für die Kirchengemeinde: Pastorin Schymanitz wies auf das Gemeinschaftsprojekt Weih-nachtskrippe hin, das mit vielen Händen getragen wurde und am Sonntag im Gottesdienst eingeweiht wurde. „Am Anfang war es nur ein Traum, eine Weihnachtskrippe hier für unsere Kirche zu bekommen“, erklärte Pastorin Claudia Hurka-Pülsch. Nach ersten Gesprächen zeigte sich auch der Ausschuss Kinder, Jugend und Familie des Gemeindekirchenrates unter der Leitung von Hella Einemann-Gräbert von dem Vorhaben überzeugt.

Wie Claudia Hurka-Pülsch sagte, seien biblische Texte, Tradition und Erscheinungsformen der Gruppe in einem weiteren Schritt besprochen worden. „Dabei ging es darum, welche Figuren in der Weihnachtskrippe zu sehen sein sollten.“ Auch die Szenerie war ein Diskussionspunkt: Traditionell unter Palmen oder modern an der Autobahn, das war die Frage. Schließlich kam ein Entwurf irgendwo in der Mitte heraus. „Wir haben uns am Ende für eine norddeutsche Heimatkrippe entschieden, für die der Gemeindekirchenrat in einem weiteren Schritt die Türen offen machte“, erklärte Hurka-Pülsch weiter.

Die Kontaktaufnahme mit dem gelernten Zimmermann Krishan Klein folgte. Er hatte schon einmal lebensgroße Figuren mit Jugendlichen der Kirchengemeinde erstellt. Für die Umsetzung musste aber auch ein Plan her. Angelehnt an den Schafkoben am Pestruper Gräberfeld entstanden Zeichnungen für den Schober. Erste Arbeiten folgten im Rahmen des Jugendhausprogramms unter der Leitung von Jugenddiakon Jochen Wecker im Frühjahr. Nach den Sommerferien widmete sich der Umsetzung des Schafstalls im Baukastenprinzip eine neun-köpfige Konfirmandengruppe.

Herzstück sind die Krippenfiguren, die Anne Holl-mann entwarf und stiftete. „Ich sehe es noch vor mir, wie wir uns über die Beschaffenheit der Figuren Gedanken machen. Wie gut, dass wir das Projekt in deine Hände übergeben durften“, sagte die Pastorin in Richtung Hollmann.

Olaf Schachtschneider steuerte das Grün bei. Gunter Oltmann hatte für das Reet als Dacheindeckung gesorgt. Der Kreativkreis unter Leitung von Anita Brengelmann spendete das Geld für die Materialkosten. Küster Rudi Zingler baute die Bänke in der Kirche für die Weihnachtskrippe aus, um Platz für die Krippe zu schaffen, und Hella Einemann-Gräbert half bei der Koordination. Am Ende erhielten sie alle einen Blumengruß als Zeichen der Dankbarkeit.

Die Weihnachtskrippe kann in den kommenden Festtagen von den Besuchern bestaunt werden.

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