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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Urgeschichte: Hatter Politik unterstützt Wildeshauser Pläne „ideell“

07.02.2019

Gemeinde Hatten /Landkreis Die Gemeinde Hatten begrüßt und unterstützt in ideeller Weise das Vorhaben der Stadt Wildeshausen zur Einrichtung eines urgeschichtlichen Zentrums. Diesen Beschlussvorschlag hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt kürzlich einstimmig bei einer Stimmenthaltung getroffen. Wichtig ist dabei der Begriff „ideell“. Die Vertreter der Ratsfraktionen ließen keinen Zweifel daran, dass sie sich eine finanzielle Unterstützung nicht vorstellen können. Dies sei aber auch nicht das Ziel ihres Besuches, betonten Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski und Stadtmarketing-Beauftragte Daniela Baron, die das Projekt vorstellten.

Generell kritisch zu dem Projekt äußerte sich Michael Peters (Grüne). Er persönlich sehe die Errichtung eines Museums in der alten Feuerwehr als nicht lohnenswert an. Die meisten Besucher würden sich die Pestruper Gräberfelder doch eher vor Ort ansehen als in einer künstlichen Ausstellung. Dort hätte ein kleines Ausstellungsgebäude ausgereicht. Peters: „Etwa 100 Meter von der Feuerwehr befindet sich das eigentliche Museum der Stadt Wildeshausen. Dort könnte dieses Thema sicherlich noch eingefügt werden.“

Die alte Feuerwehr würde sich besser für Gastronomie und Wohnen eignen, meint er. Wolle man seitens der Stadt die Feuerwehr unbedingt behalten, könnte er sich hier auch ein Feuerwehrmuseum vorstellen.

Wildeshausen plant für die Huntestraße ein Quartier ähnlich des Schnoorviertels in Bremen. Diese Idee sei sicherlich gut, so der Grüne, doch verpasse die Stadt die Chance, die ehemalige Industrie- und Handwerksgeschichte an einem Originalschauplatz lebendig zu zeigen. Die ehemalige Werkstatt sei noch im Original erhalten. Platz für kulturelle, kommerzielle bzw. gastronomische Nutzung wäre hier ausreichend vorhanden. „Ideen gab es ja auch schon.“

Michael Peters sieht diese aus seiner Sicht fatale Entwicklung als Warnung, die die Gemeinde Hatten beherzigen sollte. „Auch unsere Gemeinde sollte sich ernsthaft darüber Gedanken machen, noch vorhandene Gebäude unserer kulturellen Entstehung zu erhalten. Ein Abriss ist etwas Endgültiges. Man sieht dies in Hatten gerade zu oft. Ich denke dabei an die gestalterisch unpassenden Neubauten im Zentrum und am Mühlenweg“, so der Grüne.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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