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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Genießer radeln zum     Backhaus

07.11.2014

Hohenböken Wie schmeckt die Gemeinde Ganderkesee? – Für den Bürgerverein Hohenböken lag die Antwort auf der Hand: Nach kräftigem Schwarzbrot. Traditionell hergestellt und gebacken im buchenholzbefeuerten Ofen des kleinen Backhauses an der Hohenbökener Dorfstraße.

Buch ab Montag im Rathaus erhältlich

Neben dem Backhaus in Hohenböken werden auf der „kulinarischen Rundreise“ auch die drei Melkhüser der Gemeinde in Bergedorf, Bürstel und Kühlingen gestreift. Sie stellen sich – zusammen mit anderen Melkhüsern der Region – ebenfalls mit einem Rezept im Kochbuch vor.

Erhältlich ist das Kochbuch ab Montag, 10. November, für 19,90 Euro im Bürgerbüro des Rathauses sowie in der Außenstelle in Bookholzberg erhältlich.

So fing alles an: Ganderkesees Tourismusbeauftragte Christa Linnemann hatte nach einer Möglichkeit gesucht, die Gemeinde langfristig touristisch – vor allem radtouristisch – zu präsentieren. Schon häufiger war sie von Ausflüglern und Urlaubern nach regionaltypischen Rezepten gefragt worden. Da kam das Angebot, sich an einem regionalen Kochbuch zu beteiligen, genau richtig: „Eine kulinarische Rundreise durch das Oldenburger Land“ heißt das Werk, in dem die Gemeinde auf einer Hochglanz-Doppelseite mit Texten und Fotos vertreten ist.

Beim Bürgerverein Hohenböken stießen Christa Linnemann und Meike Saalfeld, im Rathaus für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, sofort auf offene Ohren. „Unser Backhaus wurde 2011 mit Mitteln aus der Dorferneuerung gebaut“, berichtete am Donnerstag bei der Vorstellung Vereinsvorsitzender Hans-Joachim Wallenhorst. Es sei seither zu einem wirklichen Dorf-Treffpunkt avanciert.

Regelmäßig heizen die Hohenbökener den Ofen an, schon mehrfach haben sie unter Anleitung eines Handwerksbäckers auf traditionelle Weise Brot gebacken. „So etwas bekommt man mit einem Elektroherd nicht hin!“, schwärmt Wallenhorst. Klar, dass diese Köstlichkeit in das Kochbuch einfließen sollte.

Zusammen mit Ehefrau Angelika, Almut und Hendrik Everts sowie Elke Kneehans genoss er das Brot für die Fotos unter dem hölzernen Buchenblatt, das der Vereins vor einigen Jahren als Treffpunkt und als Rastplatz für Ausflügler errichtet hat.

Aber nicht nur Hohenböken wird im Kochbuch als Ausflugziel empfohlen. Auf der Nachbarseite werden die „Zutaten für erholsames Genussradeln in Ganderkesee“ aufgeführt. Unter anderem schlagen die Autoren die Habbrügger Mühle, die 1000-jährigen Eichen im Hasbruch oder die St. Cyprian- und Corneliuskirche vor.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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