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Bayreuth für die Baskets Oldenburg zu stark
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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Bayreuth für die Baskets Oldenburg zu stark

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Geschichtsstunde im Kloster bei Fackelschein

28.09.2015

Hude Im Fackelschein brauchte man ein bisschen weniger Fantasie als sonst, um sich die Geschichte des Huder Klosters vor Augen zu führen. Und während die Spaziergänger den Ausführungen von Hans-Günter Janning und Cornelia Wessels lauschten, konnten sich die Zuhörer selbst ein Bild davon machen, wie es damals, um 1100 nach Christus, wohl ausgesehen haben könnte.

„Damals war die Kirche sehr verweltlicht“, berichtete Cornelia Wessels. „In der Kirche und auch in der Bevölkerung war man mit diesen Zuständen allerdings gar nicht zufrieden und man wollte zum ursprünglichen Glauben an Askese und Einfachheit zurückkehren.“ Deshalb erlebte vor allem der Zisterzienser-Orden in dieser Zeit einen regelrechten Boom.

„Aber wie sind die Zisterzienser überhaupt nach Hude gekommen?“, fragte Hans-Günter Janning rhetorisch in die Runde. „Das Ganze begann sehr tragisch“, erklärte der Historiker. Nämlich mit dem Tod von Christian von Oldenburg. Dieser kam nach seiner Rückkehr von den Kreuzzügen unter mysteriösen Umständen kurz vor der Ankunft in seiner Heimat ums Leben. Er übernachtete in Bergedorf, wo er ungeklärt zu Tode kam. „Bis heute wird vermutet, dass sein Bruder Heinrich etwas damit zu tun hatte“, sagte Janning.

Doch genau diesen Todesfall nehmen Bruder Heinrich und Mutter Eilika zum Anlass, um für das Seelenheil des Verstorbenen ein Kloster zu spenden.

Da die Gegebenheiten in Bergedorf ungünstig waren, musste eben Hude herhalten. Das tat dem Ort sehr gut: „Die Zisterzienser haben das Land kolonialisiert, sie waren Kulturbringer und Lehrmeister für die hiesigen Bauern“, meinen Janning und Wessels. Rund zwei Stunden lang führten die Gästeführer durch die Ruine und klärten mit Witz über die Geschichte von Ort und Kloster auf.

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