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JUBILÄUM: Gespielt wird meistens ohne Noten aus dem Gedächtnis heraus

26.08.2005

LINTEL LINTEL/ SP - Als vor zehn Jahren Heinrich Scholz und August Frers bei der Linteler Schützenhalle das Maibaumsetzen musikalisch umrahmten, dachte sich Hella Bisanz, es wäre doch schön, wenn sich noch mehr Akkordeonspieler im Dorf finden würden, um gemeinsam zu spielen. So sprach sie als Leiterin der „Speelkoppel Lintel“ ihr bekannte Musikanten an - und schon war die Idee zur Gründung einer Dorfkapelle geboren.

Gründungsmitglieder der „Linteler Dorfmusikanten“ waren die inzwischen verstorbenen Musiker Martin Tönjes und August Frers sowie Heinz Abel und Hans Nähring. Sie gehören noch heute zu der Gruppe, deren Leiter zunächst Martin Tönjes war. Nach seinem Tode hat Herwig Pape die Leitung übernommen.

Schon bald spielten die Dorfmusikanten nicht nur beim Maibaumsetzen, sie unterhielten auch die Besucher der winterlichen Theateraufführungen der Speelkoppel Lintel. Bevor sich der Vorhang öffnet und in den Pausen legen sie ihre Akkordeons und ihre Harmonikas an, Gustav Albers betätigt sich als Schlagzeuger und Hans Nähring begleitet das Spiel mit seiner „Teufelsgeige“.

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Mehrmals im Jahr sind die „Linteler Dorfmusikanten“ unterwegs, um Veranstaltungen zu umrahmen oder bei Familienfeiern aufzuspielen. Sie werden zu Geburtstagen und Hochzeiten eingeladen, wo sie immer gern gesehene Gäste sind. Auch im Huder Seniorenheim am Sonnentau bringen sie mit ihren Darbietungen Freude ins Haus. Ihr Repertoire kann sich sehen lassen, es umfasst immerhin rund 50 Stücke.

Gespielt wird meistens ohne Noten ganz einfach aus dem Gedächtnis heraus, denn ihr Programm besteht in der Regel aus Liedern, die ihnen zum Teil schon aus der Jugendzeit bekannt sind. So wird es auch sein, wenn am Sonntag, 3. Oktober, um 15 Uhr zur Geburtstagsfeier in die Linteler Schützenhalle eingeladen wird. Bei Kaffee und Kuchen und bei freiem Eintritt wollen die „Linteler Dorfmusikanten“ ihre Besucher musikalisch unterhalten. Aufgelockert wird der Nachmittag durch Sketche der „Speelkoppel Lintel“.

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