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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Gildefest in Wildeshausen: „Daumen hoch“ für knisternde Schau

29.05.2012

WILDESHAUSEN Schon zeitig sicherte sich Sabine Gebken einen Platz am Burgberg: „Als Wildeshauserin muss man Pfingstsonntag einfach hier sein“, sagt die 43-Jährige. Gerade spielt der Fanfarenzug unter der Leitung von Kristin Rosemeier. Die Solistin Christina Böske interpretiert mit der Trompete „You can call me Al“. Es ist Teil des stimmungsvollen Gildefest-Auftaktes bei fast hochsommerlichen Temperaturen.

Weißmann auf Tribüne

Nach mehr als zehnjähriger Pause gab das mehrfach ausgezeichnete Drum Corps „Blue Lions“ aus Rastede zum Auftakt des Gildefestes seine Visitenkarte ab. Blaue und goldene Fahnen sorgten für zusätzliche Effekte des Musikprogramm. Eine rollende Bühne ermöglichte es den Spielern, schwere Instrumente wie Snare, Tenor und Bassdrum zu spielen, ohne sie über das Feld tragen zu müssen. „Unsere aktuelle Show ,We got you’ zeigen wir in diesem Jahr erst zum zweiten Mal vor Publikum“, verriet Drum Major Jessica Eilers (21). Mit großem Beifall wurden auch die Darbietungen des Spielmannszuges, des Fanfarenzugs und des Musikkorps Wittekind bedacht. Hin und wieder halten Zuschauer am Burgberg ein Plakat mit der Aufschrift „Like“ und Daumen nach oben hoch – eine deutliche Anspielung auf die „Gefällt mir“-Buttons im Computernetzwerk Facebook. Herrlich anzusehen auch der Aufmarsch des Tambourkorps der Gilde sowie der Parademarsch mit Offizierskorps, Fahnengruppen und der Wachkompanie. Beim Abschreiten der Front ist neben König Björn Köhler, Schaffer Thomas Seyffart, General Dr. Kian Shahidi und Oberst Ernst Frost nebst Adjutanten auch Oberstleutnant Jens Homberg von der Luftlandebrigade 31 mit von der Partie.

In seiner Rede ging Gilde-General Shahidi, gemäß den Statuten, auf die Wurzeln der Gilde als „Bruderschaft der 10 000 Ritter“ ein. „Seit 1403 feiern die Wildeshauser ihr Fest.“ Zuvor hatte der Bürgermeister beim Stadtempfang zahlreiche Ehrengäste begrüßt; darunter den Bundestagsabgeordneten Holger Ortel (SPD) und Landrat Frank Eger. Beim Parademarsch führte Vize-Feldwebel Werner Böhler in diesem Jahr die Wachkompanie an. Feldwebel Günther Weißmann bekam ebenso einen Platz auf der Ehrentribüne wie Bundeswehr-Vertreter Homberg.

Das I-Tüpfelchen des Musikprogramms am Burgberg setzte erneut der Große Zapfenstreich. Unter der musikalischen Leitung von Ingo Poth spielte das Musikkorps den „Frei weg Marsch“ und den „Fehrbelliner Reitermarsch“. An der Trompete beeindruckten Christian Wehrenberg, Sebastian Ueberschär, Winfried Famulla und Ralf Pöperny mit den Fanfarenrufen.

Rote „Dragon Eggs“

Gigantisch erneut das Feuerwerk, das Pyrotechniker Ralf Fremy (37) aus Wittmund mit seinem sechsköpfigen Team an den Wildeshauser Abendhimmel zauberte. Zur Musik von Enya („May it be“ aus dem Film „Herr der Ringe“), Whitney Houston („I will always love you“) und Kiss („I was made for lovin’ you“) dominierten bei der gut 15-minütigen Show helle Farben. Fremy hatte bei seinem dritten Engagement in Wildeshausen gemeinsam mit seinem Kollegen Tobias Roth drei Wochen lang die computergestützte Show programmiert. Er schoss nach eigenen Angaben knapp 800 Zylinder-, Kugelbomben und japanische Verwandlungsbomben in den Himmel. Zu sehen waren „Chrysanthemen-Regen“. „Römische Lichter“ sowie rote, knisternde „Dragon Eggs“ („Dracheneier“). „Das Feuerwerk war der Hammer“, sagte Sabine Gebken, als der letzte Funke verglimmt war. Damit sprach sie wohl den Tausenden von Zuschauern aus dem Herzen. Im Festzelt und rund um den Markt wurde lange gefeiert.

 @ Ein Spezial zum Gildefest unter http://www.NWZonline.de/gildefest

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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