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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Gildefest noch mal neu erlebt

23.05.2016
Willi Meyer (69) ist neuer Oberst der Wildeshauser Schützengilde. Er bilanziert das Gildefest und spricht über Tradition.
Frage: Herr Meyer, was bedeutet es für Sie, Gildemitglied zu sein?
Meyer: Meine Familie lebt mit Wildeshausen und der Gilde. Mein Großvater war von 1922 bis 1933 Bürgermeister und damit General. Mein Vater war 1949 Schaffer. Für mich und meine Freunde war es logisch, Gildemitglied zu werden.
Frage: Sie gehören seit 52 Jahren der Gilde an. Was war Ihr schönstes Erlebnis?
Meyer: Die einschneidendsten Erlebnisse waren, als ich 1978 Schaffer wurde und mein Sohn 2011.
Frage: Sie sind der neue Oberst. Wie haben Sie das 613. Gildefest erlebt?
Meyer: Für mich war es emotional, als ich als neuer Oberst auf der Herrlichkeit stand. Ich dachte, bislang alles zu kennen und zu wissen. Doch wenn du da oben stehst, erlebst du das Gildefest aus einer anderen Perspektive noch einmal neu.
Frage: Wie lautet Ihr Fazit des Gildefestes?
Meyer: Das Gildefest war stark vom Wetter beeinflusst. Nach ungemütlichem Beginn wurde es besser. Es war ein friedliches und harmonisches Fest.
Frage: Das Gildefest hat eine lange Tradition, sucht aber auch immer nach Neuerungen. Was wollen Sie nächsten Jahr verändern?
Meyer: Bei uns ist alles Teamarbeit. Du brauchst viele Leute, die die Rädchen bewegen. Am Mittwoch beginnt die Nachbereitung und damit die Vorbereitung fürs Gildefest 2017. Meine Ideen stelle ich zuerst in den Ausschüssen vor. Die Gilde hat sich – bei aller Tradition – immer wieder an den Zeitgeist angepasst. Hätten wir das nicht geschafft, würden die jungen Leute nicht mehr zu uns kommen und es würde die Gilde nicht mehr geben.
Christoph Koopmeiners
Wildeshausen/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2705

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