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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Glühwein und Butterkuchen im Strandkorb

22.11.2016

Simmerhausen „Man muss nicht sterben, um ins Paradies zu kommen, solange man einen Garten hat“. Dieser Spruch am Eingang des Stein- und Wassergartens der Familie Krüger in Simmerhausen stimmte die Besucher am Sonntag auf das weihnachtliche Idyll ein, das sich auf 8000 Quadratmetern bot.

Zuckerstangen zwischen Buchsbaumhecken, ein bunter Weihnachtsmann aus Blech, Rentiere aus Reisig und unzählige lauschige Sitzgelegen zogen von 11 bis 19 Uhr Hunderte von Besuchern in ihren Bann. „Wir sind sehr zufrieden“, kommentierte Karl-Heinz Krüger den anhaltenden Besucherstrom. Dabei hatte ihm die schlechte Wetterprognose zunächst etwas Sorgen bereitet.

Doch zünftig gekleidet, ließ sich dem stürmischen Herbstsonntag durchaus trotzen. Heißer Kaffee und Glühwein sowie Brot und Butterkuchen aus dem Backhaus taten ihr Übriges für einen gemütlichen Nachmittag im Grünen.

Über mangelnde Resonanz konnte sich auch Jenny Krüger nicht beschweren, die originelle Adventskränze, Gestecke, Türschmuck und etliche weitere Dekoartikel anbot.

Neben vielen Stammgästen, die immer wieder neue Ideen in dem parkähnlichen Garten entdecken, war der „Adventszauber“ für andere Besucher eine Premiere. „Wir haben diesen etwas anderen Garten bei der Dötlinger Gartenkultour für uns entdeckt und beschlossen, zur Adventsausstellung wiederzukommen“, berichtete Rita Mertens, die mit ihrer Familie aus Westerstede angereist war. „Das hat sich auf jeden Fall gelohnt“, stimmte ihr das befreundete Ehepaar Gabriele und Erwin Gerdes zu.

Zusammen genossen die Fünf ihre Kaffee- und Glühweinpause im Strandkorb und auf der Korbbank. „Das ist mal was anderes“, ergänzte Manfred Mertens und sprach damit wohl aus, was viele Besucher über diesen Garten denken, der inzwischen längst kein Geheimtipp mehr ist.

Das hätten sich Margrit und Karl-Heinz Krüger nicht träumen lassen, als sie vor mehr als zehn Jahren damit begannen, auf ihrem abgelegenen Hof aus einer schlichten Rasenfläche ein Idyll mit sechs Teichen, einem Wasserlauf und unzähligen Kleinoden zu kreieren. Seitdem bevölkern bepflanzte Kinderwagen und Betten, witzige Metallfiguren, Insektenhotels, Kräuterspiralen, seltene Pflanzen, alte Waschzuber und verrostete Melkkannen, die andere schon wegschmeißen wollten, das Areal. Schön, dass das Paradies so nahe ist.

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