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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Konzert: „Gott liebt die, die ihm singen“

28.02.2017

Dötlingen Angesichts von Fasching aller Orten nahm sich der Luther-Liederabend in der St.-Firminus-Kirche in Dötlingen am Sonntag vor Rosenmontag als Kontrastprogramm zum närrischen Treiben und Tanzen aus. Oder auch nicht, denn betrachtet man Martin Luther, wird schnell klar, dass der Reformator ein begnadeter Musiker und Komponist war, dessen Werke uns nur allzu oft unbemerkt über das Jahr begleiten.

Darauf verwies Landesposaunenwart Christian Strohmann in seiner Betrachtung Martin Luthers als wichtigen Musiker und Liedschreiber seiner Zeit. „Er mag vielleicht auch ausschlaggebend für viele bekannte Komponisten in Deutschland gewesen sein, die Weltruhm erlangten“, mutmaßte Strohmann weiter.

Die Stücke des Reformators wurden und werden zu fast allen Jahreszeiten gesungen, denn Luther habe zu allen kirchlichen Anlässen über das Jahr seine Liedbeiträge geschrieben. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Posaunenbläser, geleitet von Strohmann, in einem Vorspiel das bekannte Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ nach einer älteren Melodie intonierten. Mit dem Gemeindegesang ging es in die Adventszeit: „Nun komm, der Heiden Heiland“ und dem Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“. Für die Gemeinde etwas fremd anmutend in der Passionszeit mit Blick auf Ostern und die Auferstehung von Jesus Christus.

Markus Häger, Kirchenorganist und Leiter des anschließend auftretenden Chörchens, beschäftigte sich in seinem Wortbeitrag mit Luthers „besten Zeiten“, dem Stück „Die beste Zeit im Jahr ist Maien“ und wie es darin weiter heißt, „da singen alle Vögeleien“.

Häger: „Die Schöpfung ist ganz nah, so ist es in dem Stück zu spüren, aber auch, wie Musik und Reformation für Luther eng miteinander verbunden sind.“ Es werde beschrieben, wie Mut zur Entfaltung, aber auch für neue Aufgaben der Persönlichkeit zu spüren ist und mit dem Sprießen der Knospen an den Zweigen, der grün werdenden Natur eng als Aufbruch verbunden sind. Auch sei darin die Musica als Meisterin beschrieben. „Gott ehre den, der arbeitet. Er liebt die, die ihm singen. Musik sei ein nicht wegzudenkender Bestandteil im Glauben für Martin Luther“, stellte Häger dar. Nach diesen Worten trug das Chörchen das Lied vor, gesungen nach einer Interpretation arrangiert durch Markus Häger.

Mit der Fughette auf „Eine feste Burg“ von Johann Pachelbel endete der Luther-Liederabend vor knapp 50 Zuhörern in der St.-Firminus-Kirche.

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