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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kultur: Quartett liebt Stille und Weite

07.08.2019

Großenkneten Jürgen Lauenstein kennt die Ausstellungsmöglichkeiten im Rathaus Großenkneten sehr gut. Der Wardenburger hat sowohl mit der Hatter Künstlergruppe als auch als Einzelkünstler bereits seine Werke im Verwaltungsgebäude gezeigt. Er wies in seiner anderen Künstlergruppe „Bildende Kunst Hannover“ in der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) auf die lichtdurchfluteten Räume hin und stieß auf offene Ohren. Am Dienstagnachmittag ist die Ausstellung „Roter Mond im blauen Meer“ eröffnet worden. Zusammen mit Ute Elbe (zugleich Leiterin der Gruppe), Kyri Schrader und Siegfried Schubert zeigt Lauenstein eine Auswahl von Werken. Bis zum 30. August ist die Schau zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

dem Bahn-Sozialwerk verbunden

Die Künstlergruppe „Bildende Kunst“ im Bahn-Sozialwerk besteht aus 37 Mitgliedern im Alter von 40 bis 80 Jahren, wobei die Mitglieder zwischen Göttingen und Lüneburg wohnen. Sie treffen sich zwei- bis dreimal im Jahr zu unterschiedlichen Ausstellungen in verschiedenen Städten. Darüber hinaus gibt es einen Sommertreff zum Austausch sowie die jährliche Weihnachtsfeier, die immer in einem Bahn-Sozialwerk-Hotel stattfindet. Alle Künstler haben diverse Erfahrungen sowohl mit Gemeinschafts- als auch mit Einzelausstellungen im In- und Ausland gesammelt. Auch auf den Bundeskunstausstellungen des Bahn-Sozialwerkes sowie auf Europäischen Kunstausstellungen (FISAIC) war die Gruppe vertreten und wurde auch schon prämiert.

In Vertretung des verhinderten Bürgermeisters übernahm Kämmerer Horst Looschen erstmals die Begrüßung bei einer Ausstellung. „Ich bewundere das Talent der Künstler“, wobei er bekannte: „Ich habe mehr mit Zahlen und Fakten und weniger mit Kunstobjekten zu tun.“ Den fachlichen Part der Einführung übernahm der Hatter Kunstkenner Rolf Vergin. „Was ist eigentlich Kunst?“, wählte er einen grundsätzlichen Einstieg. Die Ausstellung im Rathaus sah er als Beleg, dass die Gemeinde Großenkneten ihre Kunst- und Kulturarbeit ernst nehme.

Besonders „Stille und Weite“ sowie faszinierende Farben würden die vielfältigen Werke prägen, die über alle Stockwerke verteilt sind. Bei der Goldenstedterin Ute Elbe erwähnte er die „Räderwerke“ und die Kohlköpfe in drei Prozessen. „Jürgen Lauenstein kenne ich seit vielen Jahren“, sagte Vergin, der einst der Kulturbeauftragte der Gemeinde Wardenburg war. Der Künstler setze sich mit Natur und Leben intensiv auseinander. Dabei verwende er oft kräftige Farben. Insbesondere widmet sich Lauenstein Pferdemotiven, wie auch in Großenkneten zu sehen ist.

Das Motto von Kyri Schrader aus Bad Nenndorf ist laut Vergin: „Alles, was mir in die Hände gerät, kann Kunst werden.“ In Kneten stellt sie Enkaustikarbeiten (Wachsmalerei) vor. Siegfried Schubert aus der Wedemark widmet sich besonders Porträts, darunter Otto Pankok und Horst Janssen. Er zeige „Gefühle, gepaart mit einem Hauch von Melancholie“, meinte Vergin.

Die angewandten Techniken und Materialien in der Ausstellung sind sehr vielfältig. Sie reichen von Acryl, Öl, Aquarell, Collagen, Tusche und Feder, Skulpturen aus Stein, Holz und Metall, Grafikarbeiten bis zu „Flex-art“ (Holz mit Flex bearbeitet), Kohle, Pastell, Enkaustik sowie kinetischen Objekten.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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