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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Habbrügger lassen Musical aufblühen

04.11.2005

„Jule – ein Traum wird wahr“ – Musical mit Happy end

Die Story: Im Mittelpunkt des Geschehens steht die 12-jährige Jule. Das junge Mädchen verliebt sich in ein Pony. Die Eltern lehnen jedoch Jules Wunsch, ein eigenes Pferd zu bekommen, strikt ab. Ob bei der abendlichen Gute-Nacht-Geschichte, im Schulunterricht oder in der Ballettstunde: Jule träumt unentwegt von ihrem Pony. Ein besonderes Erlebnis der Mutter während einer Zirkusvorstellung lässt sie Pferde mit anderen Augen sehen. Dem Happy End steht nun nichts mehr im Wege . . .

Dabei sein werden auch Stars der deutschen Reitszene: Doppel-Olympiasieger Franke Sloothaak hat seine Teilnahme ebenso zugesagt, wie Christoph Sandmann, Mannschaftsweltmeister der Vierspänner, und der Vize-Europameister im Voltigieren, Jan Bayer. Zudem gibt es noch einen Überraschungsgast (Westermann: „Eine aktive Dressurkönigin“).

Tickets für die Vorstellung, die am 10. November um 19.30 Uhr beginnt, gibt es unter 04 21/36 36 36.

Zusätzlich verlost die NWZ zehn mal zwei Karten für das Musical. Wer heute, Freitag, ab 12 Uhr unter der Telefonnummer der NWZ-Sportredaktion, 04431/99882710, anruft, kann sich mit etwas Glück Freikarten sichern.

Die Grundschule Habbrügge nimmt mit allen Schülern teil. Engagierte Eltern haben Kostüme genäht und gebastelt.

Von Markus Minten HABBRÜGGE - Welches Kind träumt ihn nicht, den Traum vom eigenen Pferd? So natürlich auch die 12-jährige Jule, Titelfigur des Musicals „Jule – ein Traum wird wahr!“ Teil dieses Traums und – so die Organisatoren – „einmaligen und außergewöhnlichen Musicals“ werden auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Habbrügge sein.

Alle 54 Kinder der Schule und sieben frühere Viertklässler fiebern dem 10. November entgegen. Dann hat das Musical Premiere – und was für eine: Im Rahmen der Oldenburger Pferdetage findet die Veranstaltung in der Weser-Ems-Halle vor bis zu 3000 Zuschauern statt. Mit den Schülern fiebern vier Lehrerinnen, zwei pädagogische Fachkräfte sowie die Eltern mit.

Seit Anfang des Jahres laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zum Zeitpunkt der Bewerbung ihrer Schule gab es noch kein Drehbuch, erinnert sich Schulleiterin Christine Büsselmann. „Es gab lediglich die Idee, ein Musical aufzuführen – mit Kindern, Pferden, Tanz und Akrobatik.“

Schüler, Eltern und Kolleginnen hätten „Tolles geleistet“, ist Büsselmann voll des Lobes: Kostüme wurden genäht, überdimensionale Sonnenblumen aus Schaumstoff ausgeschnitten; die Kinder selbst haben Trompeten gebastelt und die Sonnenblumen bemalt. Bernhard Kühntopf hat zudem vier mittelalterlichen Buden ein entsprechendes Aussehen verpasst.

Am Mittwoch war Generalprobe in Vechta. In der Auktionshalle waren erstmals alle Akteure – rund 360 Jungen und Mädchen aus ganz Weser-Ems sowie 100 Ponys und Pferde – zusammengekommen, um das zweitstündige Musical durchzuspielen. Die Habbrügger Schüler, die als einzige komplette Schule am Musical teilnehmen, treten in sechs Szenen auf. In mittelalterlichen Kostümen werden sie als Trompeter ein Burgtor säumen, tanzen und den Marktplatz mit Leben füllen. Die Sonnenblumen-Kinder – vor allem Schüler der 1. und 2. Klasse – zieren die Pferdeweiden.

Für Büsselmann sind derartige Projekte ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts: „Wir wollen nicht nur Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen vermitteln, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder fördern. Die Schüler lernen, sich gegenseitig zu helfen, gesteckte Ziele zu erreichen und nicht aufzugeben.“ Während der Vorbereitung hätten die Kinder – oder Schauspieler, wie sie in der Schule genannt würden – sehr viel Selbstbewusstsein entwickelt, so die Schulleiterin weiter.

Ein „volles Haus“ in Oldenburg wünscht sich Günter Westermann. Der Sportdirektor der Landesschulbehörde, Initiator und Hauptorganisator des Musicals hofft neben den Eltern der 360 mitwirkenden Jungen und Mädchen sowie weiteren Musik- und Pferdeinteressierten vor allem auf die Schulen. „Wer den Bildungsauftrag nicht nur als Rechnen und Lesen interpretiert, sollte mit seinen Schülern in die Weser-Ems-Halle kommen“. Westermann ist sich „ziemlich sicher“, dass das Musical im Rahmen großer Reitveranstaltungen auch noch an anderen Orten aufgeführt wird.

www.sportregion-weser-ems.de

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