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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Klimaschutz: Harpstedt bekommt „FreiRaum“

07.09.2017

Harpstedt Keine Frage: Das war eine schwere Geburt. Am 31. Oktober 2016 war es, als der Verein für ganzheitliches Lernen Prinzhöfte dem Aufruf des Bundesumweltministeriums folgte und zwei Projektanträge mit lokalen Klimaschutz-Ideen auf die Reise schickte. Zehn (!) Monate und viele Rückfragen später liegt jetzt die Antwort vor. Ein Projekt („Prinzhöfte 2025“) wurde abgelehnt, aber das andere kann laufen: Harpstedt bekommt einen „FreiRaum“.

Stellten drei erste Vorhaben des Klimaschutzprojektes vor (von links): Ulrike Oemisch, Ruth Große-Wilde, Sabina Dalg-Vinken BILD: Karsten Kolloge
Stellten drei erste Vorhaben des Klimaschutzprojektes vor (von links): Ulrike Oemisch, Ruth Große-Wilde, Sabina Dalg-Vinken BILD: Karsten Kolloge

Im FreiRaum darf kein Gewinn erzielt werden

Das Projektvolumen von FreiRaum liegt bei etwa 209 000 Euro. 94 Prozent dieser Summe werden aus einem Programm des Bundesumweltministeriums finanziert, 12 684 Euro steuert der Verein für ganzheitliches Lernen aus Eigenmitteln bei. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt (1. September 2017 bis 31. August 2019). Ein Gewinn darf nicht erzielt werden.

Der FreiRaum an der Freistraße 1 besteht aus einem Raum sowie Toilette, zusammen etwa 20 Quadratmeter groß. Ferner steht ein kleines Lager zur Verfügung. Die Miete liegt bei 400 Euro monatlich (warm).

„FreiRaum“, das ist nicht nur der Projektname, sondern auch ein kleiner, ab 1. September für zwei Jahre angemieteter Laden im Haus Freistraße 1 in Harpstedt. Er soll Ort für vielerlei Aktionen sein, ferner Umschlagplatz für Ideen. Die Hoffnung des Vereins: Die vom „FreiRaum“ aus organisierten Aktionen sowie die von hier aus initiierten Vernetzungen sollen „nur“ Anschub sein – und nach dem Ende des Projektzeitraums auf freiwilliger Schiene weiterlaufen.

Was da im einzelnen veranstaltet wird, das sei das „Klimakulturprogramm“, wie Sabina Dalg-Vinken, Ulrike Oemisch und Ruth Große-Wilde am Mittwoch bei einer Pressekonferenz erklärten. Exemplarisch stellten sie bereits drei Aktionen beziehungsweise Angebote des Programms vor:  Das Ferienklimacamp, gedacht für Kinder von sechs bis 13 Jahren, wird vom 9. bis 14. Oktober (Herbstferien) zusammen mit der Harpstedter Jugendpflege in der Delmeschule, Schulstr. 25, veranstaltet. Drei Workshops sollen spielerisch und kreativ an Fragen des Klimaschutzes heranführen. Als da sind: „Siebdruck/Lieblingsstücke aufwerten“ mit Kunstpädagogin Frauke Schußmann, „LandArt/Arbeiten mit Naturmaterialien und Fliesenbruch“ mit dem Bremer Künstler Felix Dreesen und „Theater Spielen: Zurück in die Zukunft“ mit Theaterpädagogin Ruth Große-Wilde. Der Kostenbei-trag liegt bei 15 Euro (für die Mittagessen). Anmeldungen für einen der Workshops sind möglich unter Telefon   0151/17 61 86 78 sowie 04244/2513 (Jugendpflege Harpstedt). Die Ergebnisse der Workshops werden gezeigt bei der  Eröffnungsfeier des FreiRaums an der Freistraße 1 am Sonntag, 15. Oktober, von 12 bis 16 Uhr. Neben dem Laden selbst sollen draußen an Stationen einige der Projektideen vorgestellt werden. „Wie ein Markt der Möglichkeiten“ werde die Feier gestaltet, sagte Sabina Dalg-Vinken.  „Ernte-Flashmob“ nennt der Verein eine Aktion, die für Sonntag, 22., und Montag, 23. Oktober, angedacht ist. Die Idee: Mit Unterstützung der Samtgemeinde wird in Harpstedt nach Obstbäumen Ausschau gehalten, die nicht abgeerntet werden (können). Diese Aufgabe sollen dann freiwillige Erntehelfer übernehmen. Das Obst soll in Harpstedt vermostet werden. Der Saft geht an Baumbesitzer, Helfer und (zum Ausschank) in den FreiRaum.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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