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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Mit altem Grammophon auf Rang eins

10.09.2018

Hatterwüsting Einer der Höhepunkte des Erntefestes des Heimatvereins Hatterwüsting ist wieder einmal der Umzug gewesen – traditionell angeführt vom Fahrzeug mit der Erntekrone, die in diesem Jahr von der „Dübbelsdörper Naberschopp“ gebunden wurde – mit 30 weiteren fantasievoll geschmückten Motivgespannen sowie dem Hanomag-Treckerkonvoi aus Sandtange.

Sie waren am Samstag pünktlich um 13 Uhr vom Hatter Flugplatz gestartet, zogen über den Ossendamm in Sandtage quer durch Hatterwüsting, den Mühlenweg entlang durch Streekermoor und den Sommerweg durch Sandkrug über den Voßbergweg und die Dorfstraße wieder nach Hatterwüsting zurück und wurden nach drei Stunden auf dem Festplatz von zahlreichen Besuchern begrüßt.

Die Jury mit Ria Schröder aus Dingstede, Hartmut Stolle aus Hurrel und Bürgermeister Dr. Christian Pundt hatte es nicht leicht, die ideenreich geschmückten Erntewagen zu bewerten. Neben dem Gespann mit der Erntekrone werden zwei weitere Motivfahrzeuge Hatterwüsting am 29. September beim großen Kramermarkts-Festumzug in Oldenburg repräsentieren. Das mit großer Spannung erwartete Ergebnis wurde beim abendlichen Ernteball, bei dem die Musikband „Piccadilly“ für eine ausgelassene Stimmung sorgte, bekannt gegeben.

Den ersten Platz belegten die „Schlümpfe und Klassiker“ mit ihrem Fahrzeug Nr. 15 und dem Motiv „Mit dem alten Grammophon treffen wir beim Erntefest den richtigen Ton“, gefolgt vom Gespann Nr. 12 der Familie Poggenstert, die sich den Landhandel seit 1948 als Thema auserkoren hatte. Den dritten Platz belegte der Reiterhof Kreuzfeld mit Fahrzeug Nr. 7 und dem Slogan „De Arnt weer nich so recht, ober den Koken kriegt wi trecht“. Meist nur mit einem Punkt Unterschied folgten die Dorfgemeinschaft Sandtange, Famers and Friends, die „Wilden Hühner vom Hof Hof Schönemoor und „Unsere kleine Farm vor 70 Jahren“ von Maik Schütte auf den weiteren Plätzen.

Mit dem Theaterstück „Elvis för Profis“, eine plattdeutsche Komödie in drei Akten von Jennifer Hülser (plattdeutsche Fassung von Benita Brunnert) hatte die Theatergruppe des Heimatvereins am Donnerstag das Erntefest eingeläutet.

70 Jahre lang wird die Tradition in „Hatterwösch“ und Sandtange schon mit dem Erntefest gepflegt. Dazu hat der Verein auch eine kleine Festschrift drucken lassen. Darin werden die „alte Tabkenburg“, die „Alte Dorfschule“ und zahlreiche Geschehnisse in Erinnerung gebracht.

Im Namen des Vorstandes bedankt sich der Vorsitzende Helmut Rücker bei den zahlreichen Akteuren fürs Mitmachen – weil nur so das Erntefest gelingen könne.

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