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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Hauen und Stechen im Park

19.05.2012
NWZonline.de NWZonline 2015-07-24T08:32:49Z 280 158

Symposion:
Hauen und Stechen im Park

HUDE Stechbeitel, Stemmeisen und Hammer wird auch Thorsten Schütt dabei haben, wenn er in der nächsten Woche sein Lager im Park des Hauses Marienhude aufschlägt. Und natürlich wird auch er einen Eichenstamm bearbeiten. Doch ob Schütt sein Werk während des 7. Internationalen Bildhauersymposions auch beenden kann, bleibt abzuwarten. In erster Linie muss sich der 48-Jährige „kümmern“ – er organisiert das vom Huder Wolf E. Schultz Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufene Freiluftatelier zum zweiten Mal nach 2009. Der 71-jährige Schultz sagt über seinen Nachfolger: „Es ist ein beruhigendes Gefühl, das Huder Symposion in guten Händen zu wissen. Ich schätze Thorsten Schütt und seine Kunst sehr.“

Der künstlerische Leiter hat vier Kollegen eingeladen, die professionell arbeiten, kommunikativ und teamerfahren sind. „Die Chemie wird stimmen“, ist Schütt überzeugt. Mit den renommierten Bildhauern Oene van der Veen (Niederlande) und Piotr Zbrozek (Polen) nehmen zwei Künstler teil, die Stammbesucher bereits vom vergangenen Symposion 2009 kennen. Dagegen sind Cosmin Cocis aus Rumänien und Simone C. Levy – die Schweizerin lebt im Westerwald – zum ersten Mal mit von der Partie. „Es wird frei ohne Themenvorgabe gearbeitet“, sagt Schütt. Nur das Material steht fest: Eichenholz, das das Forstamt Hasbruch zur Verfügung stellt.

Zum zweiten Mal nutzt das Symposion das Ambiente des Hauses Marienhude (Hohe Straße 42). „Die Gemeinde Hude bedankt sich ganz herzlich bei der Diakonie in Oldenburg, die dieses Haus für diesen Zweck zur Verfügung stellt und sich auch erheblich in die Organisation und die Betreuung der Künstler eingebracht hat“, sagt Uwe Schubert, im Rathaus federführend für die Veranstaltung.

Das Bildhauersymposion wird am Sonnabend, 26. Mai, um 19 Uhr offiziell von der Vorsitzenden des Huder Gemeinderates, Anke Paradies, und Jörg Michael Henneberg von der Oldenburgischen Landschaft eröffnet. Neben der Oldenburgischen Landschaft hat auch die Kulturstiftung der Landessparkasse zu Oldenburg die Veranstaltung maßgeblich unterstützt. Gäste sind willkommen.

Bis zur Finissage am Freitag, 1. Juni, ebenfalls um 19 Uhr, sind die Künstler täglich von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 20 Uhr aktiv. Dabei können Interessierte ihnen über die Schulter schauen und verfolgen, welche Fortschritte die Kunstwerke machen. In Zelten werden zudem in einer Begleitausstellung bereits vollendete Arbeiten der Künstler zu sehen sein.

Zum Symposion ist ein Ausstellungskatalog mit einer Auflage von 1000 Exemplaren erschienen, der im Rathaus erhältlich ist.