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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Von Brahms bis zu den Ärzten

20.08.2019

Heinefelde „Sie erwartet eine Reise durch verschiedene Genres und Musikepochen.“ Mit diesen Worten kündigte Daniela Baron von der Stadt Wildeshausen das Konzert des Ensembles „Camerata figuralis“ an. Baron sollte Recht behalten. Unter dem Motto „Von Brahms bis Banküberfall“ gaben die Sänger Lieder aus der Romantik bis in die Moderne zum Besten.

Bühne in Scheune verlegt

„Camerata figuralis“ trat am Samstagabend beim Gartenkultur-Musikfestival auf dem Gelände der Wassermühle in der Bauerschaft Heinefelde auf. Mehr als 130 Interessierte aus dem gesamten Landkreis Oldenburg hatte das Konzert unter Leitung von Gerrit Junge zu der in einer malerischen Idylle gelegenen Mühle gelockt. Um den wechselhaften Wetterbedingungen zu entgehen, war die Konzertbühne kurzfristig in die Scheune auf dem Gelände verlegt worden.

Trotz der Umplanung waren die Mitglieder von „Camerata figuralis“ in reger Spiellaune und sangen sich durch ihr „Pop4voices“-Programm. Dabei verzichteten sie auf jeglichen Einsatz von Musik­instrumenten und vertrauten komplett auf ihre Stimmen sowie ihren Gesang. Das Programm teilte sich dabei in die Kapitel „Volkslieder und Lieder im Volkston zu Themen, die die Welt bewegen“ und „Life is life – that’s what Life is“ auf. Es ergab sich ein musikalisch vielfältiger Abend. So sang das Ensemble Lieder wie „In einem kühlen Grunde, da geht ein Mühlenrad“ und „Der Jäger längs dem Weiher ging“, aber auch Songs wie „Lasse Red’n“ von den Ärzten und „Hit the Road, Jack“ von Ray Charles.

Daniela Baron, die mit den Besitzern der Mühle, der Familie Schomburg, das Festival organisiert hatte, zeigte sich hocherfreut: „Wir möchten uns in erster Linie bei der Familie Schomburg für das Engagement bedanken.“ Neben freiem Eintritt hatten die Verantwortlichen auch für die Verpflegung der Zuschauer gesorgt.

Vor Konzertbeginn hatte der Verkehrsverein Wildeshausen eine Fahrradtour zur Wassermühle organisiert.

Die Mühle war erstmals im Jahr 1487 urkundlich erwähnt worden und ist seit 1994 im Besitz der Schomburgs.

Eventreihe geht weiter

Die Stadt Wildeshausen will derweil die Konzertreihe fortführen. Wildeshausens Kulturbeauftragte Birte Hogeback deutete weitere Gartenkultur-Festivals an: „Wir gehen davon aus, dass es 2020 zwei weitere Events geben wird.“ Außerdem fügte sie hinzu: „Interessenten, die ihr Privatgelände zur Verfügung stellen wollen, können sich jederzeit bei uns melden.“

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