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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kirche: Heinz-Werner Bittner verabschiedet sich von Ahlhorn

01.06.2013

Ahlhorn Am Freitag, 31. Mai, war offiziell der letzte Arbeitstag. Am Sonntag war er bei der Fronleichnamsprozession noch dabei. Offiziell verabschiedet wird er erst am 23. Juni: Heinz-Werner Bittner, 17 Jahre Seelsorger der katholischen Gemeinde in Ahlhorn, ist seit dem 1. Juni emeritierter Pfarrer. Verbunden ist damit der Auszug aus dem Ahlhorner Pfarrhaus in ein Häuschen in Visbek. Haushälterin und bisherige Küsterin Elisabeth Riesenbeck geht mit.

Als emeritierter Pfarrer sei man noch nicht ganz im Ruhestand, sagt Bittner. Er kann noch alle Amtshandlungen vornehmen, wird aber nun vornehmlich der katholischen Gemeinde in Visbek dienen.

Am 2. September wird der bisherige Ahlhorner Seelsorger 70. Er geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Schön sei es, dass er nun nicht mehr so viel Verantwortung tragen müsse.

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Andererseits komme schon Wehmut auf, wenn er „diesen schönen Betrieb“ aufgeben müsse. „Es sind viele Menschen da, die einem ans Herz gewachsen sind“, sagt Bittner. Von Visbek nach Ahlhorn ist es aber auch künftig nur ein Katzensprung. So will der Pfarrer auch weiterhin zweimal in der Woche ins Fitnessstudio gehen. „Das hätte ich schon viel früher tun sollen“, so Bittner, der aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nun schon vor dem 70. Geburtstag Ahlhorn verlässt.

Bittner wandert gerne, am liebsten in Südtirol. Und auch das neue Domizil in Visbek hat einen Garten, wo er sich betätigen kann. In Visbek schließt sich übrigens der Kreis. Hier hatte Bittner von 1970 bis 1973 seine erste Stelle als Vikar und war damals auch Seelsorger am Frauengefängnis in Vechta. Er war Mitbegründer der Katholischen Jugend Oldenburg (KJO).

Schon als junger Messdiener in Nordenham fasste Heinz-Werner Bittner den Entschluss, Priester zu werden. In Nordenham war Bittner nach der Vertreibung aus Schlesien gelandet. Er machte dort sein Abitur, studierte danach in Münster und Freiburg.

Am 11. Juli 1970 wurde er von Bischof Heinrich Tenhumberg zum Priester geweiht. Er war Pfarrer in Lastrup, Eversten, Lemwerder und Berne, bis er schließlich 1996 die katholische Herz Jesu-Gemeinde in Ahlhorn übernahm.

Der Kindergarten wurde in seiner Amtszeit neu gebaut, die Kirche renoviert. Gerne erinnert er sich auch daran, dass bei vielen Projekten und Aktionen immer ein Trupp von Gemeindemitgliedern bereitstand, um mit anzupacken.

Im Zuge der Fusion mit der Kirchengemeinde St. Peter in Wildeshausen trat Bittner einen Schritt zurück, war nicht mehr als Pfarrer, sondern als Priester im Gemeindedienst aber weiterhin Ansprechpartner vor Ort.

Bittner ist gerne Seelsorger. Die Besuche bei den Kranken, um ihnen einmal im Monat die Kommunion zu bringen. Die Gottesdienste im Altenheim. Das lag ihm immer sehr am Herzen..

Zu seinem 60. Geburtstag hatte sich der Pfarrer ein Kamel für die große Weihnachtskrippe der Herz-Jesu-Kirche gewünscht. „Das Kamel bleibt natürlich hier“, sagt er. 2010 feierte Heinz-Werner Bittner in Ahlhorn sein 40-jähriges Priesterjubiläum.

Am 23. Juni, 10 Uhr, findet nun die Verabschiedung in einem Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche statt. Alle, die kommen möchten, so Bittner, seien dazu herzlich eingeladen.

Der Ahlhorner Gemeindeteil wird jetzt von Wildeshausen aus mit betreut. Es wird eine neue Gottesdienstordnung geben, damit der Pfarrer sowohl in Wildeshausen als auch in Ahlhorn am Sonntag die Messe halten kann. Was mit dem Ahlhorner Pfarrhaus geschieht, ist noch offen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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