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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Natur: Herbstliche Gärten begeistern Besucher

11.10.2010

HUDE Besucher, die am Wochenende den Kiesweg zu Matthias Riegers „Arboretum“ entlang gingen, erfuhren bei Glück eine besondere Begrüßung: Katze „Elli“ lief den Besuchern miauend entgegen. Der weiße Stubentiger genoss die Aktion „Herbstglühen“ der Huder Touristikpalette, die zur Veranstaltungsreihe „Gartenerlebnisse“ aufgerufen hatte. Nach der Begrüßung musste der Vierbeiner allerdings mindestens eineinhalb Stunden auf die Rückkehr seiner neuen Freunde warten, denn „so lange ist man wohl unterwegs. Als Pflanzenkenner auch zwei Stunden“, schätzt Besitzer Matthias Rieger. In vierzehn Jahren hat der Fremdsprachenkorrespondent und Übersetzer aus Weide ein zwei Hektar großes Paradies geschaffen, dessen Pflanzenarten an einem Tag nicht gezählt werden können. „Ein paar Tausend sind es schon“, schätzt der Pflanzenfreund.

In der Mitte ein Boot

Ein ausführlicher Gartenplan mit 36 Stationen und an einzelnen Stationen sogar Informationstafeln gibt den Gartentouristen die nötige Orientierung. In Riegers Refugium finden sich seltene Magnolienarten, Bananenstauden, Palmen, Pinien, dicke Bambuspflanzen und ein acht Meter hoher chinesischen Blauglockenbaum. Mitten drin ein großer Teich, an dessen Ufer ein kleines Boot „angelegt“ hat.

„Damit habe ich angefangen“, denkt der „Baumhirte“ an den Beginn seines Traums zurück. Schon als Kind und Jugendlicher war er begeistert von Pflanzen und Gehölzen, also schuf er sich in Neuenkoop seine Gehölz-Sammlung. Mehrere Besuche in Spanien festigten seinen Willen, eine mediterrane Atmosphäre zu entwickeln, so entstand der „maurische Garten“. Doch Rieger legt Wert darauf, auch viele heimische, seltene Hölzer zu haben.

Besucher wie Doris Nipper und Petra von Seggern zeigen sich begeistert: „Den Feigenbaum hier sieht man eigentlich nur auf Madeira“, wundert sich Nipper und staunt über den grünen Strauch mitten im Arboretum. Die beiden Gartenfreundinnen erfreut auch der Anblick einer riesigen Rhabarbar-Pflanze und des großen Teichs, der zu einer Pause einlädt.

Ein weißes Bett im Grünen

Im Sonnenschein zeigte sich auch das Gartenparadies der Familie Mümken im besten Licht. Vor zehn Jahren begann das Ehepaar Anne und Mike Mümken, ihr 3500 m² großes Grundstück komplett zu renovieren. „Vorher war das alles hier Kuhweide“, so Hobby-Gärtnerin Anne. Im vergangenen Jahrzehnt hat sie mir ihrem Mann einen Blumengarten, Gemüsebeete und eine Obstwiese angelegt. Und für ihren Kräutergarten hat Mümken extra einen Lehrgang absolviert. „Was ist das denn?“ fragt Besucher Werner Henning und zeigt auf einen metallenen Stab. „Da gehören eigentlich Töpfe mit Kräutern dran“, erklärt die Gartenbesitzerin. Das Ehepaar nutzt mehrere Dekogegenstände aus Metall, die sein Freund Peter Brüning hier ausstellt.

Ungewöhnlich, aber optisch passend ist zum Beispiel das weiße Metallbett im Garten. Sein weißes Gestell ist mit seiner kunterbunt blühenden Auflage schon von der Einfahrt sichtbar und ein echter Blickfang. Erst im Frühjahr ist ein Bachlauf mitten im Garten dazugekommen. In vier Wochen haben die beiden einen mehrere Meter langen Bach ausgehoben. Aus der überflüssigen Erde wurde dann ein kleiner Hügel über dem Bachlauf gemacht.

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