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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Hier steht Fairness im Mittelpunkt

01.03.2017

Ganderkesee Rund um den Globus wird am Freitag, 3. März, der Weltgebetstag gefeiert. So auch in Ganderkesee. Erneut haben sich Frauen der katholischen, der evangelischen und der aramäischen Gemeinde zusammengetan, um den Gottesdienst vorzubereiten.

Das diesjährige Schwerpunktland sind die Philippinen. Mehr als 20 christliche Frauen unterschiedlichen Alters und aus allen Regionen des Inselstaates haben die Liturgie für den Weltgebetstag gemeinsam verfasst. Der deutsche Titel des Gottesdienstes zum Weltgebetstag lautet: Was ist denn fair?

Die Ganderkeseer Frauen singen mit den Gottesdienstbesuchern nicht nur passende Lieder, sondern schlüpfen auch in die Rollen philippinischer Frauen und informieren so über Land und Gesellschaft, insbesondere die Situation der Frauen. Dazu zeigen sie auch Bilder.

Besonders die Ungerechtigkeit im Arbeitsleben habe sie erschrocken, sagt Barabara Wessels, die seit rund zehn Jahren bei der Vorbereitung des Weltgebetstages hilft. „Die Frauen werden als Haushaltshilfen ausgebeutet“, ergänzt Maike Bogun. Auch die fehlende staatliche Hilfe nach dem verheerenden Taifun Haiyan 2013 ist Thema des Gottesdienstes.

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder landestypische Rezepte. Die Ganderkeseer Frauen haben schon einige ausprobiert und sind begeistert. Besonders „Okoy“, eine Art Röstis aus Süßkartoffeln und Mungosprossen, haben es den Frauen angetan. Die Besucher können am Freitag neben „Okoy“ auch viele andere leckere Häppchen – überwiegend mit den landestypischen Zutaten Reis und Kokos – probieren.

Als Bewegung ist der Weltgebetstag bereits vor mehr als 100 Jahren in den USA und Kanada entstanden. 1927 wurde dann erstmalig ein weltweiter Gebetstag gefeiert. In Deutschland beteiligen sich seit 1927 methodistische Frauen an den Gottesdiensten. 1949 wurde dann zum eigentlichen Geburtsjahr der Bewegung in Deutschland. In Ganderkesee wurde der Weltgebetstag 1967 zum ersten Mal gefeiert, berichtet Pastorin Susanne Bruns, die seit 18 Jahren bei den Vorbereitungen hilft. Das weiß sie so genau, weil es seit 1987 ein Gästebuch gibt, das damals zum 20 Weltgebetstags-Gottesdienst in Ganderkesee angeschafft wurde. Auf der ersten Seite des Gästebuches ist außerdem notiert, dass sich seit 1982 auch die aramäische Gemeinde beteiligt.

Die stellt in diesem Jahr ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Der Gottesdienst wird am Freitag, 3. März, ab 19 Uhr im aramäischen Gemeindezentrum „St. Yakob“ an der Urneburger Straße 8 in Ganderkesee gefeiert. Die Kollekte geht an Projekte zur Stärkung von Frauen und Mädchen. Eingeladen sind übrigens neben Frauen auch Männer und Kinder. „Frauen in aller Welt bereiten den Gottesdienst vor“, erklärt Bruns, „aber eingeladen sind alle.“

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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