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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Historische Bilder im Internet zu sehen

13.05.2014

Wildeshausen Der Bürger- und Geschichtsverein sammelt und bewahrt nicht nur Objekte und Bilder, die wichtige Zeugen der Vergangenheit der Stadt Wildeshausen darstellen und von den Menschen, dem Leben und der Stadt erzählen. Nun gibt er im Internet Einblicke in seinen Fundus und konzentriert sich damit nicht mehr nur auf auf Ausstellungen, Vorträge und Publikationen. Auf seiner Internetseite hat der Verein jetzt 100 Bilder mit kurzen Bildtexten gestellt.

„Jetzt sind überall auf der Welt historische Bilder aus Wildeshausen zu sehen“, sagte am Montag der Vorsitzende des Bürger- und Geschichtsvereins, Bernd Oeljeschläger, als er das neue Angebot gemeinsam mit Hansjörg Meinhard, Karl-August Kohlhoff, Herbert Wappler und Alfred Panschar vorstellte. Zu sehen sind Straßenansichten, Personen, Gruppen oder auch Szenen aus dem Handwerk.

Der Bürger- und Geschichtsverein verfügt über tausende Bilder. Im Vorjahr kamen 15 000 weitere hinzu, weil Alfred Panschar sein Privatarchiv dem Verein überließ. „Unser Hauptanliegen bleibt die Inventarisierung von Bildern und Schriften“, so Oeljeschläger. Die erfolgt seit Jahren digital. Jetzt will der Verein von Zeit zu Zeit eine Auswahl ins Internet stellen.

Dass der Bürger- und Geschichtsverein die Bilder jetzt kurz vor dem Pfingstfest online stellt, hat nach Aussagen von Schatzmeister Herbert Wappler auch mit dem Gildefest und der Aktion der Nordwest-Zeitung zu tun, alte Fotos von Gildeclubs zu veröffentlichen. „Wir wollen die Sammeladresse für Wildeshauser sein und alte Fotos für die Nachwelt erhalten“, meinte der zweite Vorsitzende Karl-August Kohlhoff. In der Vergangenheit seien nämlich leider schon viel zu viele alte Fotos achtlos weggeworfen worden.

Alfred Panschar berichtete von einem kürzlich geführten Gespräch bezüglich einer Haushaltsauflösung. Dort sollten viele Fotos in die Mülltonne wandern. Panschar habe das verhindern können. Die Bilder sollen demnächst an den Bürger- und Geschichtsverein gehen.

„Die Inventarisierung und Archivierung geht immer weiter“, so Oeljeschläger. Aber die personellen Möglichkeiten des Bürger- und Geschichtsvereins seien begrenzt. „Das Stadtarchiv zu führen ist eine städtische Aufgabe“, machte Kohlhoff deutlich. Jedoch fehle seitens der Stadt eine klare und langfristige Zusage einer Förderung. Derzeit beschäftigt der Verein zwei Teilzeitkräfte. Hinzu kämen ehrenamtliche Archivmitarbeiter wie Herbert Wappler und Alfred Panschar.


     www. buerger-geschichtsverein.de 
Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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