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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Hochkarätiger Klassik(er)-Abend

14.12.2015

Dötlingen Zum traditionellen Weihnachtsklassiker hat die Dötlingen-Stiftung zum Abschluss 2015 ihrer Konzertreihe KulturPur am Freitagabend in die St. Firminus-Kirche in Dötlingen eingeladen. Diesmal hatte die Stiftung das Tschechoslowakische Kammerduo verpflichtet. Der Besuch blieb hinter den Erwartungen: Die Bankreihen in dem Kirchenschiff blieben zum Teil leer. Nur rund 70 Musikfreunde fanden den Weg in die Kirche in Dötlingen.

Beiratsvorsitzender Harald Meyer bedauerte, keine ausverkaufte Veranstaltung eröffnen zu können. Er führte es auf die vielen Angebote von Weihnachtsmärkten und den Einkaufstrubel zurück. Wer kam, erlebte einen hochkarätigen Klassik-Abend zum Thema „Schumann & Freunde“.

Das Tschechoslowakische Kammerduo wurde 2004 von dem tschechischen Violinisten Pavel Burdych und der slowakischen Pianistin Zuzana Berešová gegründet. „Heute sind sie ein Paar und bereisen die Kulturzentren Europas. Von Rom über Lissabon, Athen, Wien und Paris und jetzt auch Dötlingen reichen die Auftritte“, meinte Meyer mit einem Lächeln.

Jedes Jahr erarbeiten die Musiker ein Programm mit berühmten Komponisten. 2015 haben sie sich den wohl bedeutendsten Musiker der Romantik ausgewählt. Neben Werken von Robert Schumann waren auch Komponisten zu hören, die Schumanns Leben beeinflussten.

Im ersten Teil standen zwei große Stücke Schumanns im Mittelpunkt. Zum Auftakt stimmte das Duo die „Märchenbilder“, das vier Stücke umfassende Werk op.113 für Klavier und Viola, an. Ferner spielte das Duo die Sonate Nr. 2 d-Moll (op. 121).

Nach der Pause widmete das Kammerduo seine Aufmerksamkeit den Weggefährten Schumanns. Neben der „Romanze“ (Op. 2) von Joseph Joachim war auch das „Scherzo, c-moll“ von Johannes Brahms zu hören. Es ist Teil der von Brahms mit Schumann und Albert Dietrich komponierten F.A.E.-Sonate.

Von Frédéric Chopin stammte das Werk „Nocturne Nr. 20 cis-moll“ sowie von Felix Mendelssohn-Bartholdy das „Scherzo, d-moll“. Den Abschluss bildet die „Ungarische Rhapsodie“ von Liszt.

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