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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Aus zehn Metern Höhe weiter Blick Richtung Weser

01.08.2017

Hohenböken Der Turm zu Hohenböken nimmt Gestalt an – auch wenn es erstmal nur die Gestalt eines Hebekrans ist: Mit dem Fahrzeug der Firma Metallbau Bährs (Bookholzberg) führt Hans-Joachim Wallenhorst, Vorsitzender des Bürgervereins Hohenböken, am Montagnachmittag vor, wie hoch das Bauwerk aufragen würde – und wie weit von dort der Blick ins Land geht.

Zehn Meter hoch soll die Aussichtsplattform am Ammerweg werden, mit der die Hohenbökener der Dorferneuerung rund um den Hasbruch die Krone aufsetzen wollen. Wer auf Bodenniveau noch der Ansicht ist, zehn Meter wären nicht viel, sieht das vom Korb des Hebekrans aus ganz anders: Diese Höhe genügt vollauf für einen weiten Blick in die Wesermarsch und Richtung Bremen. Bei klarer Sicht ist der Berner Kirchturm ebenso gut zu erkennen wie die Werften-Kulisse auf der anderen Weser-Seite.

Dabei hilft das natürliche Landschaftsprofil: Am Ammerweg befindet sich ohnehin einer der höchsten Punkte weit und breit – auch ohne künstliche Höhe können Spaziergänger vom Rand der Geest weit nach Norden über Marsch und Moor schauen. „Mit einem Turm hat man hier gleich drei Kulturlandschaften im Blick“, strahlt Wallenhorst.

Die Pläne für das Projekt, das ein „Urwunsch“ der Hohenbökener seit Beginn der Dorferneuerung vor mehr als zehn Jahren ist, hatte der Bürgervereins-Vorsitzende schon im März auf der Jahreshauptversammlung vorgestellt. Mehrere Aussichtstürme im Nordwesten waren zuvor besichtigt worden, am besten gefiel dem Projektteam eine schlanke, vasenförmige Holzkonstruktion mit einer metallenen Spindeltreppe als Kern, die im Teufelsmoor steht. Eine Planung, die sich daran orientiert, soll bis zum Spätherbst erarbeitet werden. Mitte nächsten Jahres könne der Turm stehen, so Wallenhorst.

Die Unterstützung der Gemeinde hat der Bürgerverein schon mal: „Der Rat hat seinerzeit den Dorferneuerungsplan beschlossen und damit auch dieser Maßnahme und deren Finanzierung zugestimmt“, erklärt Peter Meyer, Leiter des Fachbereichs Gemeindeentwicklung. Die Baukosten sind noch ziemlich unkonkret, für einen Förderantrag wurde die Summe von 140 000 Euro angenommen. 53 Prozent der Kosten würden aus einem Förderprogramm für Ländliche Entwicklung bezuschusst, weitere zehn Prozent kämen aus EU-Leader-Mitteln für die Wildeshauser Geest dazu. Den Rest finanziert die Gemeinde.


Video unter   www.nwzonline.de/videos/oldenburg-kreis 
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Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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