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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kirche Muss Kosten Sparen: Auf dem Friedhof in Holle packen jetzt Freiwillige mit an

14.03.2020

Holle /Wüsting „Die Identifikation mit unserem Friedhof ist groß“, freut sich Pastor Udo Dreyer. Die evangelische Kirchengemeinde Holle-Wüsting hatte im November des vergangenen Jahres Freiwillige gesucht, die sich bei der Pflege des Friedhofs an der St. Dionysius-Kirche in Holle einbringen. Und es haben sich mehrere Helferinnen und Helfer gemeldet.

Angesichts rückläufiger Zahlen von Beerdigungen und dadurch weniger Einnahmen, zeichnete sich ab, dass die Kirchengemeinde mit ihrem Friedhofshaushalt, der kostendeckend ausfallen muss, ins Defizit rutscht. Die „gefühlt“ ohnehin schon hohen Gebühren noch weiter zu erhöhen wäre keine gute Idee gewesen, meinte der Kirchenrat. Und so kam es zu dem Versuch, Kosten zu sparen durch ehrenamtlichen Einsatz bei der Pflege der Anlage.

Gerold Heinemann, Friedhofsbeauftragter der Kirchengemeinde, freut sich mit Pastor Dreyer über die große Resonanz. Kirchenälteste und Landwirte aus der Gemeinde wollen mit anpacken, bringen sogar schweres Gerät mit, wenn nötig. So wie am Freitagnachmittag bei einer Pflanzaktion. 35 Rhododendren wurden mit vereinten Kräften in die Erde gebracht, um an der Ostseite des Friedhofs einen vernünftigen Abschluss durch eine natürliche Hecke zu gestalten.

Rund 14 000 Euro wurden bislang jährlich für die Pflege des Friedhofs in Holle ausgegeben. Durch den ehrenamtlichen Einsatz, der auch künftig zum Beispiel beim Rasenmähen und anderen Pflegearbeiten geplant ist, kann die Kirchengemeinde viel Geld sparen und so vielleicht sicherstellen, dass der Friedhof noch lange betrieben werden kann.

Laut Dreyer wird auch der Grünabfall-Container auf dem Friedhof, für den bislang viel Geld bezahlt wurde, in Kürze das letzte Mal abgeholt.

Die Ehrenamtlichen haben einen Weg zur Erweiterungsfläche des Friedhofs angelegt. Und dort werden laut Dreyer auf einem extra Platz künftig die Grünabfälle vor Ort selbst kompostiert.

Neben den seit vielen Jahren genutzten Familiengräbern und traditionellen Grabstellen gibt es auf dem Holler Friedhof ein Gemeinschaftsgrab und auch ein Baumgrab für Urnenbestattungen. Die Kirchengemeinde hat sich der veränderten Bestattungskultur angepasst.

Es sei schon ein besonderes Areal, sagt der Pastor. Die Kirchengemeinde hatte die politische Gemeinde um einen Zuschuss für die Friedhofspflege gebeten. Das wurde jedoch negativ beschieden.

Mithilfe der Ehrenamtlichen könnte es jetzt gelingen, das drohende Defizit abzuwenden.

Friedhofsbeauftragter Gerold Heinemann koordiniert die Arbeitseinsätze der Freiwilligen. Er ist unter Telefon   04484/548 zu erreichen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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