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Live-Blog: Wird Ursula von der Leyen Kommissionspräsidentin?
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Aktualisiert vor 15 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Das Sägen und Schnitzen hat begonnen

14.08.2018

Hude „Hude steht eine Woche im Zentrum der Bildhauerei“ – mit diesen Worten des Bürgermeisters Holger Lebedinzew wurde am Sonntag Abend unter großem Interesse der Öffentlichkeit das 9. Internationale Huder Bildhauer-Symposion im Rathaus eröffnet. Lebedinzew stellte die teilnehmenden Künstler vor. Sein besonderer Dank galt dabei auch dem künstlerischen Leiter Thorsten Schütt und den Mitgliedern des Kommunalmarketings, Roland Arndt und Regina Wolff. Lebedinzew dankte auch den Förderern – EWE Netz, Labom, LzO sowie der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherung – ohne die solch ein Symposion nicht möglich wäre. Den restlichen Anteil der nötigen finanziellen Mittel begleicht die Gemeinde. Lebedinzew freute sich über ein solches Projekt mit „überregionaler Tragweite“.

Neben dem Bildhauer-Symposion wies der Bürgermeister auch auf die parallel laufende Begleitausstellung hin, die bis zum Ende dieser Woche im Rathaus an der Parkstraße zu sehen ist. In dieser sind einige der vielseitigen Arbeiten der teilnehmenden Künstler ausgestellt, die auch käuflich zu erwerben sind. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Huder Rathauses zu besichtigen.

Alle drei Jahre findet das Bildhauer-Symposion in Hude statt. Ideengeber dafür war der Huder Künstler Wolf E. Schultz, der 1990 erstmals ein solches kreatives Treffen mit Kollegen organisierte. Fünf Bildhauer nehmen in diesem Jahr daran teil und werden in der Woche bis zum Samstag, 18. August, an ihren Kunstobjekten arbeiten. Mit dabei sind Thorsten Schütt, Andres Klimbacher, Martina Kreitmeier, Michel Renaud und Volker Sesselmann. Jeder der Künstler hat dabei seinen ganz eigenen Kunststil und seine Art zu arbeiten: Plastiken, Reliefs, Ornamente,  Skulpturen oder Schnitzereien.

Aus insgesamt acht Eichenstämmen hat sich jeder der Künstler am Montagvormittag ein Exemplar für seine Arbeit ausgesucht. Themenvorgaben gibt es nicht. Jeder Künstler kann aus dem Material ein Kunstwerk nach seinem eigenen Geschmack schaffen.

Gearbeitet wird seit Montag täglich auf dem Außengelände des Huder Luftsportvereins am Vielstedter Kirchweg 1 (Zufahrt zur Halle am Huder Bach). Interessenten können täglich zwischen 8 und 12.30 Uhr sowie 14.30 bis 20 Uhr den Künstlern über die Schulter schauen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Lebedinzew wünscht sich einen Dialog mit den Künstlern: „Der Weg, bis ein Kunstwerk fertig ist, ist spannend.“ Auch wünschte er sich gutes Wetter. Das war zum Auftakt am Montag leider nicht der Fall. Da prasselte am späten Nachmittag ein heftiges Gewitterschauer auf das Symposion nieder. Am Samstag, 18. August, findet ab 15 Uhr die Abschlussveranstaltung mit Präsentation der fertigen Kunstobjekte am Vielstedter Kirchweg 1 statt, zu der ebenfalls alle Interessenten herzlich eingeladen sind.

Neele Körner Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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