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Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Ein Symbol für die bunte Gesellschaft

16.11.2019

Hude /Ganderkesee /Delmenhorst Zusammenwachsen zu einer vielfältig, friedlichen Gesellschaft: Mit diesem Ziel haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Jugendliche aus den Gemeinden Ganderkesee und Hude sowie der Stadt Delmenhorst Gesichter von Menschen getöpfert. Ein Großteil dieser Gesichter ziert künftig die Außenwand der Kreativwerkstatt an der Begegnungsstätte Kulturhof Hude.

Beteiligt waren an dem Projekt „Refugees in Motion II“ rund 60 Jugendliche mit unterschiedlichster Herkunft. „Ich habe in Schulen und anderen Einrichtungen Werbung für das Projekt gemacht“, berichtet Töpferin und Initiatorin Petra Lau. Und: Die anfängliche Skepsis vieler Jugendlichen bei dem etwas angestaubten Begriff Töpfern in ihren Gedanken, wich schnell – zugunsten großer Begeisterung.

An verschiedenen Standorten in Ganderkesee, Hude und Delmenhorst brachten die gemischten Gruppen aus geflüchteten und einheimischen Jugendlichen in Rahmen von Töpfer-Work-Camps ihre Vorstellungen von kultureller Vielfalt zum Ausdruck. „Es waren viele Flüchtlinge unter den Teilnehmern, die beim Töpfern ihre Kreativität zeigen konnten“, sagte Lau. Insgesamt entstanden 60 unterschiedlichste Masken – ganz egal ob dabei reale oder erfundene Personen als Vorbild dienten. „Es sind wirklich tolle Gesichter entstanden“, zeigte sich Petra Lau vom Engagement und Können des Nachwuchses beeindruckt.

Ein Großteil der Masken wird künftig an der Außenwand der Kreativwerkstatt in der Begegnungsstätte Kulturhof in Hude zu sehen sein. Zwei Graffiti-Künstler hatten hierzu im Vorfeld einen Baum an die Wand gesprüht. Mit seinen Ästen zeigt er symbolisch, dass die Gesichter der Menschen so miteinander verbunden sind.

Lob für das Projekt gab es auch von Dirk Vorlauf, Stellvertretender Bürgermeister in Hude. „Die Gesellschaft profitiert von kultureller Vielfalt“, sagte er. „Ich hoffe, dass es künftig weitere solch tolle Projekte gibt.“
Projektträger bei „Refugees in Motion II“ war der Verein Ecomove International, gefördert wurde die Aktion vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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