• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Gartenerlebnisse: Keine Kunst für den Tresor

09.07.2018

Hude „Dieser Garten macht etwas mit einem. Man muss sich Zeit nehmen, um alles auf sich wirken zu lassen. So entdeckt man immer wieder Neues“, genoss eine Braker Familie die Entschleunigung auf einem der vielen ruhigen Plätze, die im Arboretum Neunkoop zum Verweilen einladen. Die Gehölzsammlung von Matthias Rieger gehörte zu den acht Teilnehmern, die am Sonntag im Rahmen der Huder Gartenerlebnisse zu einer kleinen Rundreise durch die Region mit ihrer sommerlichen Farbenpracht einluden.

„Eine tolle Sache. So etwas haben wir hier nicht vermutet“, war ein Paar aus Streekermoor nach seinem ersten Besuch dort von der Pflanzenvielfalt ganz begeistert. Und am Ende habe man sogar noch ganz unverhofft „Beute“ gemacht, schmunzelten die Beiden auf die erworbenen Pflanzen deutend, an denen sie nicht vorbeigehen konnten. Kaum vorstellbar fanden sie es, dass die zwei Hektar in Neuenkoop Anfang der 1990er Jahre noch eine normale Weide gewesen sein sollen – besonders angesichts der großen Mammutbäume, die dort neben jeder Menge anderen außergewöhnlichen Gewächsen bestens gedeihen.

Die Mammutbäume waren tatsächlich beim Pflanzen nur etwas größer als einen Meter. Sie wachsen das ganze Jahr, solange die Temperatur stimmt. Und die klimatischen Bedingungen waren dafür besonders in den ersten Jahren sehr günstig, erklärte Matthias Rieger auf Nachfrage. Der Hingucker sind zurzeit jedoch die Seidenbäume, die nach dem sonnigen Wetter mit so vielen fedrigen, rosa Blüten begeistern, wie selten zuvor.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ihr habe besonders gefallen, dass in den Blumengärten das Wilde erhalten wurde, lobte eine Oldenburgerin den Garten der Familie Winkler in Wüsting. Kunst, die mit der Natur arbeitet, sei nichts für den Tresor, sondern etwas Lebendiges, schildert Insa Winkler die durchaus schöne Herausforderung, an der sie gerne Gäste teilhaben lässt. Fast alle ihre Berufe vereint die Künstlerin, Umweltvermittlerin oder Gartengestalterin im „Studio kunst und landschaft“. In ein Gesamtkunstwerk, in dem sie und ihre Familie spannend Landschaftsarchitektur, Kunst und Umwelt miteinander verbinden und in dem es immer etwas Neues zu entdecken gibt, ist das rund einen Hektar große Grundstück verwandelt. Bienenwiese, Park oder der Teich, der nach dem Umsturz einer großen Eiche nun ein helles mediterranes Flair hat, gehören genauso dazu wie „Pflanzenwolken“, „Eichelschweinkino“ und vieles mehr, für dessen Entdeckung man sich gerne Zeit ließ.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.