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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Glauben: Klosterruine für Katholiken ein besonderer Ort

21.08.2019

Hude Die Klosterruine Hude ist für die Katholiken des Dekanates Delmenhorst ein besonderer Ort. Das Dekanat führt das alte Klostersiegelsogar als Pfarrsiegel. Jetzt fand vor der Klosterruine eine Marienvesper statt, die Dechant Norbert Wachtel aus Delmenhorst hielt. „Mit dem Fest Mariä Himmelfahrt feiern wir, dass die Auferstehung Jesu Auswirkungen hat. Maria erfährt das als erste, und auch wir sollen das nach unserem leiblichen Tod erfahren – das ist die christliche Hoffnung“, erklärte der Dechant. Er gestaltete den Vespergottesdienst gemeinsam mit weiteren katholischen Pfarrern. Anwesend waren auch die Huder Pfarrer Norbert Steffen und Diakon Jörg Kreusel von der St. Marienkirche. Musikalisch begleitete Organistin Karin Hirsch den Gottesdienst am E-Piano.

Seit dem 7. Jahrhundert

Seit dem 7. Jahrhundert begehen Katholiken den Tag Mariä Himmelfahrt. Zum Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August leben vielerorts alte Bräuche wieder auf. Doch was genau bedeutet Mariä Himmelfahrt und warum werden an diesem Tag Kräuter gesegnet?

Ausgangspunkt sind die Legenden über das leere Grab Marias. In der Bibel sind hingegen nur Andeutungen über eine leibliche Aufnahme Marias in den Himmel zu finden. Im Jahr 1950 wurde die Lehre von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel von Papst Pius XII. zum Dogma erhoben, also zum verbindlichen Glaubensinhalt.

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In dem Vespergottesdienst in Hude wurden, einer alten Tradition folgend, auch Kräutersträuße gesegnet, die die Mitfeiernden dann als Segenszeichen mit nach Hause nehmen konnten.

Pfarrei St. Marien

Die Huder Pfarrei St. Marien wurde nach der Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkrieges gegründet. Am 13. April 1946 wurden etwa 1000 Ostvertriebene auf dem Huder Bahnhof „ausgeladen“. Sie waren zu 95 Prozent katholisch. Mit dem ersten Pfarrer Konrad Leister kamen die Menschen aus verschiedenen Pfarreien in Schlesien, vorrangig aus der Grafschaft Glatz. Etwa 800 Vertriebene blieben in Hude und in einem Umkreis von sechs Kilometern.

Am 13. März 1947 stellte sich die junge Gemeinde unter den Schutz der Gottesmutter Maria und folgte somit bewusst der Tradition des in der Reformation untergegangenen Zisterzienserklosters in Hude.

Im Jahr 1952 konnte die jetzige St. Marienkirche fertiggestellt werden. Zum Gottesdienst läutet bis heute die aus dem Jahr 1726 stammende St. Florian-Glocke aus Habelschwerdt/Schlesien (heute Polen) und lädt die Gemeinde zur gemeinsamen Feier ein.

1984 wurden zwei weitere Glocken in den neuen Glockenturm gehängt, die der Hl. Hedwig und dem Hl. Josef und den Schutzengeln gewidmet sind. Seit 2002 ist die katholische St. Mariengemeinde eine selbstständige Pfarrei.


     www.st-marien-delmenhorst.de 

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