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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Farbenfroher Aufbruch in die dritte Dimension

08.03.2019

Hude /Kirchkimmen Es ist schon faszinierend, wie es dem Berliner Künstler Menno Fahl gelingt, aus seiner großen Sammlung der unterschiedlichsten Fundstücke aus Holz, Metall oder Kunststoff in seiner Werkstatt beeindruckende Collagen zusammenzufügen. Mit Farbe bemalt, erstrahlen seine fantasievollen Plastiken in einer enormen Lebendigkeit, zeigen Details, die sonst dem Betrachter sicherlich verborgen blieben.

Mal grotesk-spielerisch, mal magisch oder poetisch, aber vor allem farbenfroh wird seine Kunst beschrieben. Seine Arbeiten finden sich unter anderem in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen. Die Liste seiner Ausstellungen reicht vom Kunstverein Passau bis zu Maitland Art Gallery in Australien.

Fahls Plastiken sind „Raumbilder“, die das Zweidimensionale verlassen. Diese Plastiken sind sozusagen Stufe drei der umfangreichen künstlerischen Aktivitäten des 51-Jährigen. Stufe eins sind die ebenso ausdrucksstarken Ölbilder. Stufe zwei liegt dazwischen. Das sind Bilder, die angereichert wurden mit verschiedenen Materialien und bereits das Zweidimensionale verlassen, um von der Wand in den Raum hineinzuwachsen, erklärt der Künstler.

„Schlangenhals und Schachtelkopf“ lautet das Thema der neuen Ausstellung in der Galerie am Stall in Hude-Kirchkimmen. „Es ist eine unserer bislang spektakulärsten Ausstellungen“, freut sich Galerist Frank L. Giesen, dass es gelungen ist, Menno Fahl nach Hude zu holen.

Fahl sei einer der bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauer in Deutschland, schwärmt Giesen von dem gebürtigen Hannoveraner, der ein Studium der Malerei in Kiel und danach ein Bildhauer-Studium an der Hochschule der Künste in Berlin absolvierte. Hier war Fahl Meisterschüler bei Prof. Lothar Fischer. Das hat ihn geprägt. In seinen Arbeiten sieht sich Menno Fahl denn auch unter anderem in der Tradition der Münchener Künstlergruppe „Spur“, die Mitte des 20. Jahrhunderts von seinem Lehrer Prof. Lothar Fischer beeinflusst worden war.

Menno Fahl will nicht die Wirklichkeit abbilden. „Das ist nicht mein Ding“, sagt er. Sondern er schafft seine eigene kreative Wirklichkeit. „Sehr figürlich, immer noch erkennbar“, so Galerist Giesen. Zum Beispiel Menschen und Tiere. Auf eine ganz eigene Art von Fahl gestaltet. Immer ist sehr viel Farbe mit im Spiel.

Es sind 48 Kunstwerke von Fahl in der Galerie und der angrenzenden Scheune zu sehen. Von gerade einmal wenige Zentimeter großen Bronzen, natürlich auch bemalt, über Ölbilder und Wandcollagen bis hin zu mehr als zwei Meter hohen Skulpturen.

Zur Vernissage sind alle Kunstfreunde herzlich willkommen. Künstler und Galerist werden am Sonntag, 10. März, ab 15 Uhr bei einem Gespräch in die Ausstellung einführen. Öffnungszeiten sind danach bis zum 7. April mittwochs bis freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr.
 Die Galerie am Stall liegt in 27798 Hude-Kirchkimmen, Am Ebenesch 4. Auch Terminvereinbarungen sind möglich unter Telefon   04408/809 98 48.


     www.galerie-am-stall.de 
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