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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kunst In Hude: Wo Noah durch Venedig schippert

22.11.2019

Hude /Kirchkimmen Noah schippert mit seiner Arche durch die in den Fluten versinkende Lagunenstadt Venedig auf einem der großformatigen Werke von Jochen Kublik. Topaktuell ist dieses Werk des Künstlers aus der Nähe von Münster. Insgesamt 39 Zeichnungen und Druckgrafiken von Jochen Kublik präsentiert die Galerie am Stall in Hude-Kirchkimmen zum Abschluss des Jahres.

Die Öffnungszeiten

Die Ausstellung „Weltenbummeleien und andere Grenzgänge“ wird am Sonntag, 24. November, um 15 Uhr eröffnet. Künstler Jochen Kublik und Galerist Frank L. Giesen führen in die Ausstellung ein. Menglu Che sorgt für die Musik auf einem chinesischen Instrument, das sich Erhu nennt. Der Eintritt ist frei.

Bis zum 15. Dezember ist die Ausstellung mittwochs bis freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, oder nach Vereinbarung (Tel. 04408/8099848). Die Adresse der Galerie: Am Eben­esch 4, 27798 Hude.

Kublik hat das letzte Mal vor fünf Jahren in Hude ausgestellt, damals auf Einladung von Galerist Frank L. Giesen in der Klostermühle. Es war eine vielbeachtete Ausstellung. Seitdem ist viel passiert. Kublik hat international weiter Karriere gemacht, ist mittlerweile zwei- bis dreimal im Jahr sogar in China und präsentiert darüber hinaus weltweit seine Werke in Ausstellungen, unter anderem auch in Italien, Norwegen, Schweden, Belgien und den Niederlanden. Umso mehr freut sich Galerist Giesen, Kublik jetzt auch mal wieder nach Hude holen zu können.

Bizarre Wunderdinge

Eine große Vielfalt zeichnet die Arbeiten Kubliks aus. Es sind Zeichnungen und Druckgrafiken zu verschiedenen Themen. Da gibt es die kleinformatigen Farbradierungen zum Thema „Alice in Wonderland“, Werke in einer aufwendigen Mezzotinto-Technik, die Frauenfiguren aus der griechischen Mythologie zeigen, und eben die großformatigeren Arbeiten, mit denen der Künstler den Betrachter mitnimmt auf eine Reise durch die Welt der „bizarren Wunderdinge“, wie Frank L. Giesen es nennt.

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Immer wieder Fische

Es gibt unheimlich viel und immer wieder Neues zu entdecken, wie zum Beispiel auf dem Bild von den Souvenir-Jägern, auf dem menschenähnliche Pinguine unterwegs sind. Fast immer tauchen auch Fische in den Werken auf. Mal sind es fliegende Propellerfische, mal Roboterfische, mal Fische auf Rollen. „In Fische kann man unheimlich viel hineinpacken“, so Frank L. Giesen.

Und der Fisch gilt gerade auch in China als Symbol für Reichtum. Die vielen Aufenthalte in China inspirieren den Künstler auch zu weiteren chinesischen Bildelementen, wie zum Beispiel Pagoden.

„Ship of fools“

Absurde mechanische Drachen treiben ihr Unwesen. Bizarre Tierkutschen sind unterwegs. Und auf dem „Ship of fools“ kann jeder für sich mal schauen, welche persönlichen Lieblingsnarren er darauf entdeckt. Es ist Kunst, die sehr viel Spaß macht.

Jochen Kublik, Jahrgang 1962, stammt gebürtig aus dem Ruhrpott. Er hat Design studiert, hatte Stipendien in Oslo und auf den Lofoten. Seit 1996 betreibt er eine eigene Kupferdruckwerkstatt. Kublik war davor auch für den Wildeshauser Grafiker Hartmut R. Berlinicke tätig, lernte dort den Umgang mit sehr filigraner Drucktechnik, wie Frank L. Giesen erzählt. Seit 2011 stellt Kublik fast jährlich in China aus. Erste Preise gewann er bei Exlibris-Wettbewerben der Deutschen Exlibris-Gesellschaft (DEG).

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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