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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Küchensanierung als vordringliche Aufgabe

04.04.2019

Hude Das nächste Großprojekt im Bereich der Kindertagesstätten wird die Gemeinde Hude in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. Die evangelische Kita Regenbogeninsel ist baulich in die Jahre gekommen. Das Haus stammt in seinen Ursprüngen aus dem Jahr 1970. Erheblicher Renovierungs- und Sanierungsbedarf besteht nach dem von Architektin Ulrike Janz-Janzen im Auftrag der Kirchengemeinde vorgelegten Sanierungsplan. Unterm Strich werden Maßnahmen für mehr als 530 000 Euro erforderlich sein, um die Kita auf Vordermann zu bringen, so die erste Einschätzung.

„Das hat uns ein Stückchen kalt erwischt“, sagte Bürgermeister Holger Lebedinzew im Ausschuss für Jugend, Gesellschaft und Soziales. Die evangelische Gemeinde ist zwar Träger der Einrichtung, ihr gehören auch Grundstück und Gebäude. Nach einer Vereinbarung zahlt die politische Gemeinde aber 100 Prozent Investitionskostenzuschuss.

Angesichts der hohen Kostenschätzung stelle sich die grundsätzliche Frage, in welche Richtung es weitergehe und ob am Ende nicht eventuell ein Neubau wirtschaftlicher sei, meinte der Bürgermeister.

Die Verwaltung hatte zunächst vorgeschlagen, die Küchensanierung als vordringliche Maßnahme noch in diesem Jahr in Angriff zu nehmen. Gerade im Küchenbereich gibt es nämlich Mängel, die vom Gesundheitsamt beanstandet werden. Die Aussagen des Gesundheitsamtes müsse man schon ernstnehmen, so Kämmerer Olaf Hespe, als Bernd Stolle (SPD) fragte, ob denn akuter Handlungsbedarf bestehe.

„Die Mittel freigeben für sofort zu erledigende Dinge“, forderte denn auch Friedrich Schnabel (CDU) mit Blick auf die Küchensanierung. Zugleich sollte aber damit begonnen werden, den kompletten baulichen Bereich unter die Lupe zu nehmen. „Lohnt es sich, oder lohnt es sich nicht“, so Jürgen Onken (SPD). Der Ausschuss folgte mit Mehrheit einem Beschlussvorschlag, den Andreas Otte für die CDU-Fraktion formulierte. Unter der Voraussetzung, dass das Gesundheitsamt eine kurzfristige Umsetzung fordert, soll die Küchensanierung umgehend geplant werden. Dafür stehen 70 000 Euro bereit. Zugleich soll die Gemeinde mit der evangelischen Kirchengemeinde darüber sprechen, dass der Vertrag über den Betrieb der Kita mindestens bis zum 30. Juli 2024 Bestand hat und die Kirche diesen nicht vorher kündigt.

Zudem soll die politische Gemeinde mit der Kirche über eine Grundstücksübertragung verhandeln. „Am Ende des Tages investieren wir sehr viel Geld in fremdes Eigentum“, betonte Andreas Otte (CDU). Deshalb der Vorstoß, dass die Kirche das Grundstück ohne Ausgleichszahlung der politischen Gemeinde überträgt.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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