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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

„Kunst im Park“ bei den Führungen am Sonntag

05.07.2018

Hude „Da muss ich unbedingt hin“, sagte sich die Künstlerin Sapona Nakwisi, als sie bei einem Huder Künstlerkollegen Bilder von der Klosterruine sah. Die 30-jährige Amerikanerin lebt in Bremen und arbeitet mit einer speziellen Spachteltechnik. Ihre Bilder haben etwas Dreidimensionales. Tolle Effekte entstehen immer wieder anders, je nachdem wie das Licht auf ihre Bilder fällt.

Verbindung von Tradition und Moderne

Sie mache hochmoderne Kunst mit traditioneller Technik und historischem Hintergrund, sagt Nakwisi. Der minimalistische Aspekt ist ihr wichtig. Dem Betrachter sollen eigene Möglichkeiten der Interpretation bleiben, und er landet dann irgendwann vielleicht bei den Gedanken, die sich die Künstlerin zu ihrem jeweiligen Werk gemacht hat.

Schon viele Künstler haben die Huder Klosterruine gemalt. Nakwisi versucht es wiederum auf eine ganz andere Weise. Sie ist begeistert von dem gesamten Klosterbezirk.

Zwei Führungen im Park

So hat Nakwisi, die in den USA Bildende Kunst studiert hat und ein Studio am Ostertorsteinweg 1 in Bremen betreibt, auch gleich zugestimmt, am Sonntag, 8. Juli, bei den Huder Gartenerlebnissen dabei zu sein. Im Park der Familie von Witzleben werden zwei Führungen um 11 Uhr und um 15 Uhr angeboten. Und ein besonderes Highlight ist dieses Mal, dass die Besucher bei der Runde durch den Park auch der Künstlerin über die Schulter schauen können. Eine Idee von Gutsverwalterin Greta von Witzleben.

Nakwisi wird ihre Staffelei da aufbauen, wo vor vielen Jahren schon der Oldenburger Hofmaler Theodor Presuhn stand und eines seiner besonderen Gemälde schuf. Ein Blick über den Seerosenteich auf die Terrasse des Herrenhauses, dessen Fassade sich im Wasser spiegelt.

Besondere Technik

Sapona Nakwisi will dieses Motiv mit ihrer ganz besonderen Spachteltechnik auf die Leinwand bannen. Sie arbeitet mit Pigmenten und mit einer speziellen Masse (Gesso).

Wie das funktioniert und wie viele Schichten sie aufträgt, das beantwortet sie gerne den Zuschauern am Sonntag. Eine Frage sei vielleicht jetzt schon beantwortet: Was verschlägt eine Amerikanerin nach Bremen? – Sie wollte die deutsche Sprache lernen, und gerade der norddeutsche Akzent habe es ihr angetan. Und dazu die uralten Häuser, die sie immer wieder neu inspirieren. Dabei malt die Künstlerin nicht nur, sondern sie schreibt auch Gedichte.

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