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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Fairtrade-Gedanken in das Bewusstsein bringen

16.02.2019

Hude Auf Einladung von Elke Szepanski und Heiko Aschenbeck haben sich in der Weinscheune auf dem Nordenholzer Hof in gemütlicher Runde Fairtrade-Interessierte eingefunden, die über die verschiedenen Wege einer Fairtrade-Akzeptanz sprachen. „Dabei wurden sowohl die politischen Möglichkeiten erörtert als auch die Wege, wie man im täglichen Leben und bei Veranstaltungen den Fairtrade-Gedanken in das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher bringen kann“, so Elke Szepanski.

Fairtrade verbindet Konsumenten und Konsumentinnen, Unternehmen und Produzentenorganisationen und soll Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländer verbessern. Dabei gehe es vor allem um Produkte, die hier nicht angebaut werden, wie z. B. Bananen, Kaffee, Tee, Reis, Baumwolle, aber auch Wein, Zucker.

Matthias Morawietz von der Peter-Ustinov-Schule in Hude berichtete, dass daran gearbeitet wird, eine Fairtrade-Schule zu werden. Marlies Drygala (Rotary-Club) und Lutz Harfst (Gewerbe- und Verkehrsverein) könnten sich vorstellen, bei Veranstaltungen wie dem Bürgerfest oder der italischen Nacht Produkte wie Kaffee, Tee, Kakao oder auch Wein mit dem Fairtrade- Siegel auszuschenken. Marlies Pape und Ursula Budde von den Huder Agenda 21-Frauen sagten ihre volle Unterstützung zu und bekräftigten zudem, dass jetzt auch die Politik gefragt ist.

Rena Karger vom Bioladen Kornkraft, die seit Jahren die meisten Fairtrade-Produkte im Sortiment hat, signalisierte, die Aktion mit Sachspenden voranzubringen. Karin Rohde und Herbert Schuster, die durch die Impulsveranstaltung im November diesen Gedanken in Hude vorangebracht hatten, waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis des zweiten Treffens. Am Ende der Veranstaltung sei noch einmal deutlich geworden, dass der Kauf von Fairtrade-Artikeln die beste Entwicklungshilfe ist, die eine einzelne Person hier in Deutschland leisten kann, um Kleinbauern und Arbeiter in Schwellenländern zu unterstützen.

Die weiteren Standards eines Fairtrade-Siegels, das aus der deutschen Initiative TransFair entwickelt wurde, kann man auf der Webseite von fairtrade-deutschland nachlesen (www.fairtrade-deutschland.de). Am Ende der Veranstaltung wurde aber auch betont, dass das nur ein Teil der Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft sein könne. Dabei wurde vor allem auch die Regionalität angesprochen. Denn bei Produkten, die hier angebaut und produziert werden können, solle der Satz gelten: Wer weiter denkt, kauft näher ein!

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