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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Anstoßen auf zehn Jahre „Literatur in der Remise“

04.04.2018

Hude Auf zehn durchaus erfolgreiche Jahre blicken die Organisatorinnen Dorit Berger, Landesvorsitzende des Freien Deutschen Autorenverbandes Nord e.V., und die Huder Autorin Inge Ried mit ihrer Lesereihe „Literatur in der Remise“ zurück.

Autorin zu Gast

Bei „Literatur in der Remise“ ist an diesem Mittwoch, 4. April, Alexandra Schwarting vom Oldenburger Leseforum zu Gast. Die Autorin stellt ihr neues Buch „Geliebt - Im Mantel von Rosmarin und Lavendel“ vor. Es ist der letzte Band einer Liebesroman-Trilogie. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Klosterremise Hude, von-Witzleben-Allee.

Es waren die beiden Huder Autorinnen Krimhild Stöver und Inge Ried, die am 2. April 2008 diese Lesereihe gemeinsam aus der Taufe hoben. Ihr Ziel: Die Literatur in Hude sollte präsenter werden. Stöver und Ried hatten sich die Klosterschänke als einen guten Leseort ausgeguckt. Jens Burgdorf, der die Klosterschänke führt, bot dafür die Remise an. Nun musste nur noch ein einprägsamer Name gefunden werden. Die beiden Autorinnen boten Literatur, Jens Burgdorf die Remise, so entstand der Name „Literatur in der Remise“. Das Kind hatte einen Namen. Fortan fand und findet weiterhin an jedem 1. Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr die Lesereihe in der Remise am Kloster statt.

„Über die vielen Jahre hinweg gab es natürlich auch Veränderungen, so wie ein Kind sich auch weiterentwickelt“, erzählt Inge Ried. Waren es am Anfang drei Autoren, die jeweils 20 Minuten lasen, so hat heute ein Autor 60 Minuten, um sich und seine Texte zu präsentieren. Der Beginn der Lesungen hat sich auf 19.30 Uhr verschoben, was auch von Seiten der Zuhörer als positiv empfunden wird.

Aus gesundheitlichen Gründen übergab Krimhild Stöver im September 2014 ihre Aufgaben der Lesereihe an Andrea Wendeln und Dorit Berger. Sie unterstützten damit Inge Ried und wurden so zum „Dreiergespann“. Alle tun sie dies ehrenamtlich und neben ihrer Berufstätigkeit. Wendeln übernahm die Organisation, Berger die Presse und Ried die Moderation.

Zwei Jahre später schied Andrea Wendeln auf eigenem Wunsch wieder aus, um mehr Zeit fürs Schreiben zu haben. Mit ihrem Erstlingswerk „Keine Reue“ hat sie nun auch bewiesen, dass sie die Zeit wirklich dazu genutzt hat, ihren Krimi zu schreiben, weiß Inge Ried zu berichten.

Seitdem teilt Ried sich die Aufgaben mit Dorit Berger. Krimhild Stöver zog sich ganz zurück, lebte kurze Zeit auf eigenem Wunsch in einem Seniorenheim und nun schon seit einem Jahr in Hamburg, ebenfalls in einem Seniorenheim, in der Nähe ihrer Familie und hat sich ganz aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen.

Wenn man die beiden Organisatorinnen fragt, welchen Wunsch sie für die Zukunft haben? – Dass die Literatur noch mehr wahrgenommen wird. Die Autorinnen haben im Laufe der Zeit erfahren müssen, dass es wesentlich leichter ist, Zuhörer für eine Musikveranstaltung zu motivieren, als zum Gang einer Lesung zu bewegen. Dennoch geben sie nicht auf, werden sich weiter für die Literatur einsetzen, danken allen Literaturbegeisterten, darunter auch Stammzuhörer, für ihr Interesse und werden sich weiterhin bemühen immer wieder neue Autoren zu finden, die in der Remise lesen.

Der Terminkalender ist bereits bis Mitte 2019 gefüllt. Das zeigt auch, wie beliebt die „Remiselesungen“ unter den Autorinnen und Autoren ist.

Die nächste Lesung findet an diesem Mittwoch, 4. April, statt. Zur Feier des Tages werden Dorit Berger und Inge Ried die Zuhörer mit einem Gläschen Sekt empfangen.

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