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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Ein Hauch von Afrika erfüllt bald Hude

26.02.2019

Hude /Lemwerder Dr. Clement Oloruntusin Akinseloyin oder einfach Pfarrer Clement ist der neue Pfarrverwalter der katholischen Kirchengemeinden St. Marien in Hude und Heilig Geist in Lemwerder. Der 57-jährige Nigerianer tritt sein Amt am 1. September an und übernimmt damit die Nachfolge von Pfarrer Norbert Steffen, der in den Ruhestand geht.

Pfarrer Clement hatte sich vor einigen Tagen in einem ersten Kontaktgespräch unter Moderation von Monsignore Bernd Winter den Gemeindegremien vorgestellt. Dieses sei so gut verlaufen, dass beide Seiten sich auf eine künftige Zusammenarbeit verständigten, sagte Ludger Heuer, Pressesprecher des Bischöflich Münstersches Offizialats. „Er ist ein sympathischer, freundlicher und aufgeschlossener Mann“, sagt Heuer über den Nigerianer, der immer ein Lächeln auf den Lippen hat und mit vollem Körpereinsatz seine Botschaft rüberbringt.

„Ich freue mich auf die Menschen und Gemeinde“, sagt der Nigerianer. Und worauf können sich die Huder freuen? „Ich werde mein afrikanisches Temperament in den Gottesdienst einbringen“, sagt der 57-Jährige und lacht. Akinseloyin, der zurzeit noch Pfarrer in der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus in Visbek (Landkreis Vechta) ist, hatte nach seiner Priesterweihe 1987 einige Jahre als Seelsorger in seinem Heimatbistum Ondo gearbeitet. 1990 bis 1995 war er zudem Direktor der Diözesankommission für Gerechtigkeit, Entwicklung und Frieden. 1998 bis 2002 absolvierte Akinseloyin ein Aufbaustudium an der philosophisch-theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main und wirkte während dieser Zeit als Rector Ecclesia der Klosterkirche der Schwestern vom Guten Hirten in Hofheim am Taunus.

Für vier Jahre kehrte der Pfarrer anschließend nach Nigeria zurück, wo neben der Leitung der Kirchengemeinde Mary Queen of Angels in Akure auch ein Landwirtschaftsprojekt und erneut die Diözesankommission für Gerechtigkeit, Entwicklung und Frieden auf ihn wartete. Im Oktober 2007 nahm der 57-Jährige ein Promotionsstudium in Sankt Georgen auf.

Nach dem erfolgreichen Abschluss zog es ihn in den Norden, wo er 2011 als Pfarrer in der Kirchengemeinde St. Jakobus im Saterland arbeitete. 2014 wechselte Akinseloyin schließlich in die Kirchengemeinde St. Catharina nach Dinklage, 2016 ging er dann nach Visbek.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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