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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Lesung In Hude: Eine Hommage an einen großen Künstler

06.11.2019

Hude Zahlreiche Lichtbilder hatte Autorin und Verlegerin Karen Grol mit in die Pastorei an der Vielstedter Str. in Hude gebracht. Bildnisse, die ihre Lesung über das Leben und Wirken von Charles Rennie Mackintosh aus ihrem neuen Buch „Mackintosh Atem“ unterstrichen und bereicherten. Neben dem Lebenswerk des Architekten, Designers und Malers drückt Karen Grol auch ihre Liebe zu Schottland aus, denn vor gut 20 Jahren verlor sie ihr Herz an dieses Land.

Beschrieben werden die Jugendjahre von einem kränklichen Jungen, der zu Wutanfällen neigt. Der Vater glaubt an Disziplin, die Mutter an die Berufung ihres Sohnes zu Größerem. In seinem späteren Berufsleben als Architekt und Designer provozieren und irritieren seine Gebäude und Einrichtungen. Mackintosh hält Kompromisse für undenkbar. Er kämpft gegen die geltende Lehre, seine Kritiker, Kollegen, Auftraggeber, die Wirren der Zeit und nicht zuletzt mit sich selbst.

Gerburg Schaller von der der Buchhandlung „Lesen&Mehr“, freute sich, dass Karen Grol den Weg in den Norden auf sich nahm, um zum 150. Geburtstag von Mackintosh die Biografie über den Künstler und Architekten des Jugendstils vorzustellen. Er gilt als „Universalgenie“, der für seine Gebäude auch die Inneneinrichtung mit entwarf, wie es Gerburg Schaller schon im Vorfeld der Lesung erklärte.

„In der vorliegenden Biografie, von Karen Grol sorgfältigst recherchiert, gelingt es, den Leser auf unterhaltsame sachliche Darstellung in das Leben Mackintoshs einzuführen“, so die Buchhändlerin. Mackintosh, der in Deutschland und Österreich einen nicht unbedeutenden Namen hatte, kämpfte Zeitlebens in Schottland um Anerkennung. Bekannt geworden ist er durch seinen berühmten Willow Chair, wovon Karen Grol ein Fotodokument zeigte.

Ebenso bekannt ist der Originalentwurf von seiner „Glasgow School of Art“, der das Cover des in Leinen gebundenen Buches ziert. Auch die verwendete Schriftform ist eine von Mackintosh entworfene Schrift. „Das Buch, eine Hommage an den Künstler, ist fast schon selber ein Kunstwerk“, so Gerburg Schaller. „Karen Grol hat mit diesem Buch ein überzeugendes Zeugnis eines großen Jugendstilkünstlers vorgelegt.“

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