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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Was wäre der moderne Mensch ohne seine Nutztiere?

10.08.2018

Hude Zu einer Lesung mit anschließender Diskussion laden Bündnis 90/Die Grünen in Hude ein. Am Freitag, 17. August, stellt der Autor Florian Schwinn sein Buch „Tödliche Freundschaft“ vor. Es trägt den Untertitel „Was wir den Tieren schuldig sind und warum wir ohne sie nicht leben können“ und ist im Verlag Westend erschienen.

Florian Schwinn, Jahrgang 1954, ist als Journalist in den Bereichen Politik und Wissenschaft tätig. Schwinn moderiert beim Hessischen Rundfunk die mehrfach ausgezeichnete Radiosendung „Der Tag“.

Der Journalist widmet sich seit vielen Jahren dem Thema Umwelt. Es geht ihm dabei um den Schutz der natürlichen Ressourcen und das Verhältnis des Menschen zu den „anderen“ Tieren.

„Ein Buch für Tierliebhaber und Fleischesser“, beschreibt der Verlag Westend Schwinns Werk. Dazu heißt es: „Ohne unsere Nutztiere gäbe es den modernen Menschen nicht! Denn der Homo sapiens hätte sich niemals zur weltbeherrschenden Gattung entwickelt, wenn unsere Vorfahren nicht eine besonders eiweißreiche Nahrung für sich entdeckt hätten: das Fleisch.“

Florian Schwinn zeichne in seinem Buch „Tödliche Freundschaft“ die Kulturgeschichte der untrennbaren Beziehung des Menschen und seiner Nutztiere nach. Schwinn fordere, diese unauflösliche Verbindung von Mensch und Tier zu bewahren und zu erneuern. Er liefere ein leidenschaftliches Plädoyer für einen respektvollen Umgang mit unseren Nutztieren und die Rechte der Tiere.

Es gebe viele gute Argumente, mit den Nutztieren, die wir essen und auf deren Produkte wir angewiesen seien, besser und anders umzugehen, als die industrialisierte Landwirtschaft das heute tue.

Faktenreich erläutere Florian Schwinn, warum die globale Umstellung auf eine vegane Ernährung ein Irrweg wäre. Für eine flächendeckende menschliche Ernährung ohne Tiere fehlten weltweit die landwirtschaftlichen Nutzflächen. Sie wäre weder gesund noch naturnah, sondern auf Kunstdünger und Agrarchemie angewiesen, heißt es.

Schwinn möchte mit dem Buch einen „Beitrag zur Versachlichung der häufig hoch emotional geführten Diskussion zum Verhältnis des Menschen zu seinen Nutztieren“ leisten.

Die Lesung mit Florian Schwinn beginnt am Freitag, 17. August, um 19 Uhr im Klostermuseum Hude, von Witzleben-Allee. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird zur besseren Planung gebeten (kirsten.neuhaus@gruene-oldenburg-land.de). Wie Grünen-Ratsfrau Kirsten Neuhaus weiter berichtet, ist im Anschluss eine Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens geplant. Mit dabei sind laut Neuhaus Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew (parteilos) und Grünen-Landtagsabgeordneter Dragos Pancescu.

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