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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Die tote Floristin im Wittemoor

07.05.2019

Hude Marie Fuchs ist Floristin, arbeitet beim Blumenladen „Grünzeug“ in Hude – und sie hat einen Stalker. Ein Mann beobachtet die junge Frau seit einigen Monaten heimlich, eines Tages verschwindet sie. Wenig später machen die Teilnehmer einer Führung zur Gagelblüte im Wittemoor eine schreckliche Entdeckung: Eine menschliche Hand ragt aus dem Moor. Ein Fall für Hauptkommissarin Heide Rose und ihren Partner Peter Grahne.

Die Tote, das Ermittlerteam und die Geschichte sind frei erfunden. Der Krimi stammt aus der Feder der Huder Autorin Andrea Wendeln, die mit „Die Frau im Moor“ jüngst ihren zweiten Roman veröffentlicht hat – gerade mal ein Jahr nach Erscheinen ihres Debütromans „Keine Reue“.

Die Idee zu „Die Frau im Moor“ entwickelte die Hobby-Autorin parallel zum Schreiben ihres ersten Kriminalromans. „Vieles ergibt sich beim Schreiben, wenn ich mich auf die Charaktere einlasse“, sagt Andrea Wendeln. Wie in ihrem Erstlingswerk spielt auch bei der Geschichte um die tote Frau im Moor eines eine große Rolle: Lokalkolorit. „Das ist mir wichtig“, sagt die 51-Jährige. Ihr erster Krimi spielte in Wardenburg, der zweite nun direkt vor der Haustür: in Hude, wo die gebürtige Oldenburgerin seit 19 Jahren lebt. Huder Leser werden somit unter anderem den genannten Blumenladen, Gästeführer Günter Budde oder den örtlichen Edeka-Markt wiedererkennen.

Wendeln fing erst spät an mit dem Schreiben. Dabei hatte sie, wie sie sagt, schon als Kind den Drang zu schreiben – erzählte ihrem kleinen Bruder bereits als Neunjährige eigene Geschichten. 2004 wagte sich die gelernte Konditoreifachverkäuferin erstmals an die Öffentlichkeit mit selbst geschriebenen Zeilen bei einem Gedichtwettbewerb der NWZ. Das Gedicht kam gut an, für Wendeln die Bestätigung, mehr zu schreiben. Mittlerweile hat sie mehrere Gedichte und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Bis zum ganz großen Sprung – der Veröffentlichung eines Romans – dauerte es noch gut zehn Jahre. Seither hat die Autorin jedoch einen wahren Krimi-Lauf: 2018 „Keine Reue“, 2019 „Die Frau im Moor“ und der dritte Band der Reihe um die Kommissare Heide Rose und Peter Grahne ist bereits in der Mache.

Warum Andrea Wendeln sich für Krimis entschieden hat, hat mehrere Gründe. Zum einen hat sich die Anhängerin britischer Krimi-Serien schon immer über deutsche Fernsehkrimis geärgert, „wenn man nach einer halben Stunde schon weiß, wer der Mörder ist“. Zum anderen liebt sie das Schreiben spannender Kriminalgeschichten. „Krimi-Schreiben ist wie Puzzeln“, sagt sie: Vieles, das sie in die Geschichte einbringen müsse, könne sie nur zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle unterbringen, um die Spannung zu erhalten. „Der Leser muss ja vieles erfahren, aber ich darf eben nicht zu früh zu viel verraten.“ Das Tolle am Schreiben sei, dass sie die Leser mitnehmen könne, ihnen viele spannende Dinge zeigen und die Geschichte selbst lenken könne.
 „Die Frau im Moor“ ist beim Ullstein-Verlag erschienen. Das Taschenbuch kostet 12 Euro, das E-Book 3,99 Euro. Am Mittwoch, 8., und Donnerstag, 9. Mai, ist Andrea Wendeln in der „Lokallesung“ im Fernsehen bei „Oldenburg Eins“ jeweils um 21 Uhr zu sehen. Am Sonntag, 12. Mai, 17 Uhr, wird die Sendung wiederholt.

Nathalie Meng Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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