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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Gäste möchten in lokale Kultur eintauchen

14.03.2019

Hude Barrierefreie Angebote im Ortsbild seien ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Eine einheitliche Ausschilderung sei ebenfalls von Bedeutung. Wie auch ein attraktives Ortsbild insgesamt, mit Verweilmöglichkeiten, auch im gastronomischen Bereich. Das sagte auf der Jahreshauptversammlung der Touristik-Palette Hude e. V. Dorothee Schröder von der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Termine 2019 derTouristik-Palette

13. April und 21. September: Staudenflohmarkt unter Regie von Renate Stümer. Dieser findet auf dem Schützenplatz in Hude statt.

28. April: Tag der Gästeführung im Oldenburger Land. Gästeführerin Edith Buskohl bietet um 14 und um 16 Uhr kostenlose Schnupperführungen in der Holler Dionysius-Kirche an.

5. Mai, 10. Juni, 7. Juli, 13. Oktober: Vier Termine gibt es für die Tage der offenen Gärten (Huder Gartenerlebnisse). Beteiligt ist auch der Park von Witzleben. Die beliebten Führungen im Park werden jeweils um 11 und um 15 Uhr stattfinden.

11. August: Musik und Kunsthandwerk im Huder Klosterbezirk. Im Zuge des Gartenkultur-Musikfestivals im Nordwesten lockt diese Großveranstaltung Tausende von Gästen.

Die Gästeführer bieten in diesem Jahr noch mehr als 20 feste Termine für Themenführungen an. Sie stellen auf Wunsch auch ganz individuelle Touren für Besuchergruppen zusammen.

Auch die Online-Darstellung der touristischen Attraktionen in der Gemeinde sei wichtig. Gäste suchten auf mobilen Geräten schon an dritter Stelle – nach Wetter und Routenplaner – Infos über ihren Urlaubsort. Es sei deshalb wichtig, alle Infos auch für den schnellen Zugriff mit dem Smartphone zu optimieren und digitale Services weiter auszubauen. Das gelte auch für die Online-Buchungsmöglichkeiten, die im vergangenen Jahr erstmals stärker genutzt worden seien als der persönliche Kontakt zu den Vermietern.

„Die Gäste möchten in lokale Kultur eintauchen“, betonte die Referentin für Tourismus bei der IHK. Tourismusentwicklung sei eine Art Lebensraumgestaltung für die Gäste, aber auch für die Einheimischen selbst. Schröder begrüßte es deshalb sehr, dass die Gemeinde Hude bei der Erarbeitung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) die Bürgerinnen und Bürger einbinde.

Insgesamt sei Hude schon sehr gut aufgestellt im touristischen Marketing. Neben der Klosterruine und der Kultur könne die Gemeinde gerade auch in Sachen Natururlaub punkten. Alleinstellungsmerkmale zu unterstreichen, sei wichtig. Die Referentin lobte die vielfältigen Kooperationen mit anderen Gemeinden und Verbänden.

Die Referentin verwies darauf, dass im Landkreis und somit auch in Hude die Zahl der ausländischen Gäste weiter zunehme. Man müsse deshalb verstärkt das Angebot auch für ausländische Gäste erlebbar machen.

Eine neue touristische Beschilderung soll in Hude in diesem Jahr zumindest in einem Teilbereich in Angriff genommen werden, hieß es. Bislang gibt es hier noch erhebliche Defizite.

Zur Mitgliederversammlung der Touristik-Palette im Gasthaus Burgdorf begrüßte die Vorsitzende Monika Kallisch zahlreiche der zurzeit 86 Mitglieder des Vereins. Das Gros, zwei Drittel der Mitglieder, kommt dabei aus den Bereichen Gastronomie, Beherbergung und Gästeführung.

Die Zahl der Übernachtungen blieb im Vorjahr mit rund 22 300 relativ konstant. Registriert wurden nur die Übernachtungen in den sechs Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten. Hinzu kommen die Übernachtungen in Ferienwohnungen und anderen Objekten. 600 Gäste wurden auf dem Wohnmobilstellplatz gezählt.

Bei den anstehenden Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Der 2. Vorsitzende Peter Burgdorf wurde ebenso im Amt bestätigt, wie Jens Burgdorf als Sprecher des Arbeitskreises Gastronomie. Es gibt außerdem die Arbeitskreise Beherbergung (Brigitte Thaler-Stolle) und Gästeführung (Edith Buskohl). Als Schriftführerin ist Kerstin Sonka dabei, beratend wirken Büroleiterin Martina Weisensee und Roland Arndt, Wirtschaftsförderer in Hude, mit. Das Geld verwaltet Franz-Herbert Bunjor. Er legte auch dieses Mal einen Kassenbericht vor, der laut Kassenprüfer Wolfgang Eichler sehr gut und übersichtlich war.

Der Kassenwart verwies darauf, dass es mittlerweile gar nicht mehr so einfach sei, mit den Einnahmen auszukommen. Neben den Mitgliedsbeiträgen finanziert sich der Verein, der auch die hauptamtliche Tourist-Info betreibt, über einem jährlichen Zuschuss der Gemeinde von 40 000 Euro. Auf Dauer sei eine Erhöhung dieses Zuschusses unumgänglich, machte Bunjor deutlich. In diesem Jahr muss über den Zuschuss, der die vergangenen fünf Jahre trotz steigender Kosten nicht mehr angehoben wurde, neu mit der Gemeinde verhandelt werden.

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