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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Skulptur mit großer Symbolik

25.05.2018

Hude /Vielstedt Das Skulpturenufer am Vielstedter Kirchweg ist um eine Skulptur reicher. Künstler Wolf Schultz hat dort sein Werk „Die Völker der Welt installiert. „Das Kunstwerk ist aus einem Eichenstamm hergestellt und die 1000. Skulptur, die ich hergestellt habe“, erklärt Schultz bei der Vorstellung.

Eigentlich hatte sich der Künstler vorgenommen, nach seiner 1000. Skulptur mit dem Erstellen von Skulpturen aufzuhören und sich der Fotografie zu widmen: „Das war sehr ungewohnt, aber auch erholsam. Ich habe über 30 000 Fotos im Hasbruch gemacht und dabei drei Insekten gefunden, die ich noch nicht kannte“, berichtet Schultz. Als seine Festplatte kaputt gegangen war, fing er wieder an, Skulpturen zu erstellen.

Seine nun installierte Skulptur zeigt viele verschiedene Köpfe und Gesichter und soll für die Gleichberechtigung von Mann und Frau stehen: „Mir ist wichtig, dass dies nun endlich auch vollends umgesetzt wird“, betont Schultz. Eine Philosophie, mit der sich auch die Gemeinde vollends identifiziert: „Wir sind stolz darauf, jemanden wie Wolf E. Schultz bei uns in der Gemeinde zu haben, er ist zu einem Markenzeichen von Hude geworden und wir nehmen das Projekt mit großer Freude auf“, betont Bürgermeister Holger Lebedinzew.

Auch die Verbundenheit des Menschen mit der Natur und das Bewusstsein für Naturschutz ist Schultz wichtig: „Wir haben viel denaturiertes Brachland, wo Wiesen immer wieder gemäht werden. Dies ist im Hinblick auf die Insekten nicht gut und deswegen bin ich froh, dass die Wiese hier naturbelassen bleibt“, erklärt Schultz. Dieses Bewusstsein in die Köpfe der Menschen zu bringen, ist auch Lebedinzew wichtig: „Es gibt immer wieder Beschwerden, dass diese Wiese ja mal gemäht werden müsse. Aber dies tun wir genau aus diesem Grunde nicht“, bekräftigt Lebedinzew.

Das Kunstwerk, das Schultz vor zwei Jahren geschaffen hat und bisher in seinem Garten stand, steht zwar bereits an seinem neuen Platz, das Gesamtbild ist jedoch noch nicht fertig: 21 Eiben sollen noch rundum gepflanzt werden: Richtung Norden mit einem Pfeil, der das Männlichkeitssymbol darstellt, Richtung Süden mit einem Kreuz für das Weiblichkeitssymbol.

Derzeit ist es jedoch zu heiß, um die Bäume einzupflanzen. Die Kosten für die Anschaffung der Bäume übernimmt die Gemeinde: „Wir haben ohnehin Geld für Baumpflanzungen im Haushalt eingeplant und setzen dies nun unter anderem hierfür ein, dadurch entstehen der Gemeinde keine zusätzlichen Kosten“, erklärt Lebedinzew.

Nils Coordes
Volontär, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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