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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Aktion: Dreikönigssingen hilft Kindern in Not

05.01.2018

Hude /Wüsting Franziska (11), Marc (10), Malte (9) und Konrad (11) haben schon reichlich Erfahrung, was den Einsatz als Sternsinger angeht. Franziska Würdemann, die in diesem Jahr in ihrer Gruppe die Rolle der Sternträgerin übernimmt, erzählt, dass sie das sechste Mal mitmacht. Ihr Bruder Marc spielt dieses Mal den Balthasar und ist auch schon vier Jahre im Einsatz, wenn es darum geht, den Menschen in der Gemeinde Glück und Segen für das neue Jahr zu wünschen und zugleich Geld für Kinder auf der Welt zu sammeln, denen es nicht so gut geht.

Als Caspar und Melchior sind in der Gruppe, die am Donnerstag zum Auftakt auch das Rathaus in Hude besuchte, die Geschwister Malte und Konrad Pohl mit von der Partie: Malte schon seit fünf Jahren, Konrad seit sechs Jahren. „Es macht Spaß“, sagen die Kinder. „Die Leute sind nett.“

Selten haben die Sternsinger bislang erlebt, dass sie abgewiesen wurden, wenn sie in ihren Kostümen an den Haustüren klingeln. Viele Menschen rufen sogar extra an, um sicherzugehen, dass die Sternsinger auch bei ihnen vorbeischauen.

„gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“

Die Aktion Dreikönigssingen ist nach eigenen Angaben die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Seit Beginn im Jahr 1959 haben die Sternsinger insgesamt eine Milliarde Euro gesammelt, die in viele Projekte für benachteiligte Kinder weltweit geflossen sind. Mehr als als 71 700 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden unterstützt. Es sind unter anderem Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung und soziale Integration. Bei der diesjährigen Sternsingeraktion steht beispielhaft das Engagement gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Indien im Fokus. „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ ist deshalb das Motto 2018.

    www.sternsinger.de

Insgesamt sind es in diesem Jahr 115 Kinder im Alter von etwa fünf bis fünfzehn Jahren. In 26 Gruppen machen sie sich am Samstag zwischen 9.30 und 16 Uhr auf den Weg. Los geht es nach dem Aussendungsgottesdienst in der katholischen St. Marienkirche, der um 9 Uhr beginnt.

Es sind Kinder aller Konfessionen, die sich in den Dienst der guten Sache stellen, erzählt Mutter Yvonne Pohl. Sie ist eine der 46 Betreuerinnen und Betreuer, die die Kinder auf ihren Wegen von Haus zu Haus begleiten.

Erstmals, freut sich Yvonne Pohl, sind auch gleich zwei Gruppen in der Ortschaft Wüsting unterwegs. Die restlichen Gruppen verteilen sich auf Hude und Umgebung. „Wir hoffen, wieder möglichst viele Haushalte besuchen zu können“, sagt Yvonne Pohl. Größte Sorge gelte dem Wetter. Aber die Sternsinger sind sturmerprobt. Vor zwei Jahren musste der Gang von Haus zu Haus wegen eines Sturms um einen Tag verschoben werden. Aber auch das tut der Stimmung keinen Abbruch.

Das Dreikönigssingen gibt es in Hude schon seit 35 Jahren.

Die Kinder sagen ihre Neujahrswünsche auf und malen mit Kreide den Segensspruch für dass Jahr 2018 an die Hauswand. Dieser lautet: „20*C+M+B+18“. CMB steht für „Christus Mansionem Benedicat“ („Christus segne dieses Haus“).

Im vergangenen Jahr gab es übrigens ein Rekordergebnis. Stolze 14 357 Euro steckten die Bürgerinnen und Bürger in die Sammelbüchsen der Sternsinger aus Hude und Wüsting. Einfach toll sei jedes Jahr der Einsatz der Sternsinger, sagte am Donnerstag Hudes Kämmerer Olaf Hespe.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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