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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Zwangspause Für Celtic Days In Hude: Keltischer Vogel sucht neuen Landeplatz

25.09.2019

Hude Schlechte Nachrichten für alle Fans der Celtic Days in Hude: Eigentlich sollte es im Jahr 2020 die weit über die Grenzen Hudes bekannte Veranstaltung wieder geben. Doch daraus wird nichts. Das Schottland-Irland-Festival, das über viele Jahre ein fester Punkt im Huder Kulturleben war und mehr als 2000 Besucher aus der ganzen Republik und darüber hinaus nach Hude gezogen hat, muss eine Zwangspause einlegen. Das berichtet Martin von Maydell, Vorsitzender des Vereins Pro Musica Activa, der die Veranstaltung organisiert.

„Die Celtic Days 2018 stellten mit dem Konzert von Dougie MacLean zweifellos einen Höhepunkt in unserer Festival-Geschichte dar, und wir waren sehr froh, mit dem Haus am Bahnhof einen passenden Ausweichort gefunden zu haben, nachdem der Kulturhof durch den Umbau für uns zu klein geworden war,“ sagt von Maydell.

Umso mehr habe den Verein Ende 2018 die Nachricht getroffen, dass auch das Haus am Bahnhof in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehe. Der Gastronomiebetrieb wurde verkauft mit der Absicht, den Saal abzureißen und dort Wohnungen zu errichten (NWZ berichtete).

„Es fällt uns jetzt auf die Füße, dass wir in Hude keinen Saal für 400 bis 500 Leute haben“, sagt Martin von Maydell. Gäbe es einen solchen Saal im Klosterort, könne man ihn für vielfältige Angebote nutzen, nicht nur für die Celtic Days, sondern auch für andere Konzerte.

Mit Atmosphäre

Es muss laut von Maydell gerade auch für die Konzerte der Celtic Days eine „Location“ mit Atmosphäre sein. Das Forum der Peter-Ustinov-Schule sei für eine Party mit Getränkeverkauf zum Beispiel nicht geeignet. Und Partystimmung gehöre zu einem Konzert der Celtic Days dazu.

„Die Prüfung einiger Alternativen ist bis jetzt negativ ausgefallen“, beschreibt von Maydell die Situation. Eine Alternative zu finden, sei von vielen Aspekten abhängig. „Der Raum sollte Platz für die Bühne, mindestens 250 Sitzplätze, Veranstaltungstechnik und den Getränke-Ausschank bieten. Er sollte beheizbar sein, ein Dach haben, durch das man eventuellen Regen auch nicht hören kann“, so von Maydell. Und auch sollte das Festival-Budget nicht gesprengt werden, erklärt der Vorsitzende des Vereins. Denn letztendlich dürfe der Verein, dessen Mitglieder alles ehrenamtlich organisierten, auch finanziell nicht im Minus landen. Das sei in den vergangenen Jahren dank großzügiger Sponsoren gelungen. Aber das Aufstellen eines entsprechenden Zeltes sei zum Beispiel mit erheblichen Mehrkosten verbunden, die kaum noch finanzierbar seien. Letztendlich habe sich der Vorstand des Vereins entschlossen, die Celtic Days bis auf Weiteres auszusetzen, um in weiteren Gesprächen ein Ausweichquartier zu finden oder – sollte das nicht möglich sein – ein ganz neues Festival-Format zu entwickeln. Beide Möglichkeiten seien nicht ausgeschlossen, benötigten aber Zeit für weitere Diskussionen und Gespräche.

Martin von Maydell will die Fiddle jedenfalls noch nicht ganz ins Korn werfen. Er hofft, doch noch eine Lösung zu finden, wie das beliebte Festival in Hude weiterhin stattfinden kann. Ein Festival, das 2005 „für Hude“ ins Leben gerufen wurde, wie von Maydell betont. Und deshalb möchte der Verein, wenn es weitergehen sollte, auch unbedingt Hude als Veranstaltungsort erhalten. Wer noch eine tolle Idee habe, könne sich gerne beim Verein melden.

Ideen willkommen

2005 sind die Celtic Days mit drei Workshops und drei Hut-Konzerten gestartet. Erst als dieser Versuchsballon erfolgreich war, gründete sich der Verein Pro Musica Activa und baute die keltischen Tage zu einem besonderen kulturellen Highlight aus. Zuletzt waren es fast 30 Workshops in Zusammenarbeit mit der regioVHS. Es gab Lesungen und natürlich diverse Konzerte mit Top-Gruppen aus dem In- und Ausland. Erst fanden die Celtic Days jährlich statt, später wurde der Zwei-Jahres-Rhythmus eingeführt.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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