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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Huder Klosterruine geht online

12.09.2015

Hude Fast 50 Seiten mit mehr als 100 Bildern, zum Teil auch von Ecken, die noch keiner kennt, können auf der neuen Internet-Präsenz der Gutsverwaltung von Witzleben durchstöbert werden. Die Familie ist Eigentümerin des Huder Klosterensembles. Die Klosterruine, der Gutsbetrieb, der englische Landschaftspark, Erbbegräbnis, Klostermühle und Klosterschänke – Hudes „gute Stube“ hat viel zu bieten, wie Gutsverwalterin Greta von Witzleben am Freitag bei der Vorstellung des neuen Internet-Auftritts berichtete.

Eine Lücke geschlossen

„Gerade für den interessierten Besucher oder den alteingesessenen Huder ist es wichtig, sich über den Ort und die damit verbundene Geschichte jederzeit informieren zu können. Eine Lücke in der medialen Welt wird hiermit geschlossen“, freute sich von Witzleben, dass das Projekt nach fast einjähriger Entwicklungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Bookholzberger Werbeagentur Borrek Design jetzt abgeschlossen und freigeschaltet werden konnte.

Ab sofort gibt es unter www.gutsverwaltung-von-witzleben.de die Möglichkeit, „Hude und seine Geschichte ganz neu zu erleben.“ Und da es viele ausländische Besucher zur Klosterruine zieht, genügt nur ein Klick, um die gesamte Internet-Darstellung auf die englische Sprache umzuschalten. John W. Roop von der Schule „English in the Community“ aus Bookholzberg hat mit seinem Team die Übersetzung vorgenommen.

„Die neue Homepage gibt nicht nur Hude ein Gesicht, sondern macht dem Besucher die Struktur des Gutsbetriebes sichtbar. Das Portal ist ein großer Schritt hin zu mehr Touristenfreundlichkeit und fundierter Wissensvermittlung für Hude“, ist Greta von Witzleben überzeugt. Sie habe das Projekt schon lange in ihrem Herzen getragen.

Hude ein Gesicht geben

Weiterführende Links führen zu den vielen Kooperationspartnern der Gutsverwaltung, wie zum Beispiel zu den Klosterfreunden.

Natürlich gibt es auch Interessantes über Familie von Witzleben zu lesen, aus der einige bedeutende Huder Persönlichkeiten hervorgingen, wie zum Beispiel Agnes von Witzleben, die engen Kontakt mit Goethe pflegte.

Ein eigenes Kapitel ist auch dem Widerstandskämpfer Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben gewidmet. Ihm kam 1944 eine Schlüsselposition in den Staatsstreichplänen der Verschwörergruppe um Stauffenberg zu. Nach dem missglückten Attentat wurde er am 8. August 1944 auf ausdrücklichen Befehl Hitlers gehängt.

Mit einer Sandsteinsäule auf dem Erbbegräbnis wird an Erwin von Witzleben erinnert. Und jetzt auch im Internet: „Wir haben uns gemeinsam mit Beate Reimer, der Nachfahrin von Erwin von Witzleben, dazu entschieden, ihm auf dieser Seite Raum zu geben“, so Greta von Witzleben.

Klaus Derke Hude / Redaktion Hude
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